Seit fast 25 Jahren ist die ExtraSchicht ein kulturelles Highlight im Ruhrgebiet – und auch in diesem Jahr feierte Dorsten auf dem Gelände des CreativQuartiers Fürst Leopold eine unvergessliche Nacht der Industriekultur.
Bei bestem Wetter zog es zahlreiche Besucher auf das ehemalige Zechengelände Fürst Leopold, das mit einem abwechslungsreichen Programm aus Live-Musik, Kunst, Theater und Artistik aufwartete. Fünf Spielorte und ein belebtes Außengelände machten das Quartier für acht Stunden zur lebendigen Kulturbühne.
Magische Momente und große Gefühle bei der ExtraSchicht
In der Galerie der Traumfänger sorgte das Duo „Little Gift Shop Theater“ für Staunen und Lachen. Ihre originelle Mischung aus Musik, Zauberei und Publikumseinbindung brachte die Zuschauer nicht nur zum Klatschen, sondern ließ sie aktiv Teil der Show werden. Mitreißende Rhythmen und humorvolle Tricks machten den Auftritt zu einem der emotionalen Höhepunkte des Abends.

Für staunende Gesichter sorgte auch Einrad-Künstlerin Janna Wohlfarth, die es mit ihrer Kunst schon zur Weltmeisterschaft brachte. Mit beeindruckender Leichtigkeit und artistischer Präzision wirbelte sie auf einem Rad über das Gelände. Sie bezog dabei mutige Kinder aus dem Publikum mit ein. Besonders beeindruckend: Ein junges Mädchen wagte sich auf ihre Schultern und drehte unter tosendem Applaus Runden auf dem Einrad.

Tausende Blicke zum Himmel: Feuerwerk am Förderturm
Pünktlich um 22.45 Uhr versammelten sich hunderte Besucher entlang der Fürst-Leopold-Allee und vor dem historischen Förderturm. Sie wollten den großen Höhepunkt der Nacht erleben: Ein farbenprächtiges Feuerwerk, das für über zehn Minuten den Himmel über dem Quartier erleuchtete. Die stimmungsvolle Inszenierung verband Geschichte und Gegenwart – ein würdiges Finale für eine Nacht voller Erlebnisse.

„Vertikal“ rockt das Vinylcafé
Wer danach noch Energie hatte, fand sie spätestens beim Auftritt der Dorstener Ska-Punk-Band „Vertikal“ wieder. Im Vinylcafé Schwarzes Gold brachte das sechsköpfige Ensemble mit bekannten Songs wie „46282“ und „In die Fresse, aber nett“ das Publikum zum Tanzen.

Mit druckvollen Bläsern, wuchtigem Schlagzeug und augenzwinkernden Texten verabschiedeten sie die Gäste mit einem musikalischen Knall – und wurden damit zum gefeierten Schlusspunkt der Dorstener ExtraSchicht.
Hier einige Impressionen von der ExtraSchicht 2025 (Fotos Christian Haug):
















































































