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Facettenreiche Stadtteile in ihrer ganzen Vielfalt

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2. Gesprächsrunde im Stadtmarketingprozess

Vier Themenfelder prägen die Lippestadt. Nächste Bürgerrunde am 16. Mai in Lembeck

Dorsten (pd). Der Einladung zur zweiten Gesprächsrunde im neuen Stadtmarketingprozess waren rund 30 Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Dabei vertieften Sie im Gemeindehaus St. Agatha vier Themenfelder, die sich in der ersten Runde in Hervest als prägend für die Lippestadt herauskristallisiert hatten:

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  • Dorsten, Bürgerengagement und gute Gemeinschaft
  • Dorsten, Wasser und Grün zwischen Münsterland und Ruhrgebiet
  • Kultur in Dorsten
  • Dorsten, elf facettenreiche Stadtteile

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Tobias Stockhoff und Vorstellung der Ergebnisse der ersten Veranstaltung wurden weitere Ideen zu den vier Themenfeldern in Gruppen diskutiert und nach Relevanz für die Gesamtstadt oder einzelne Stadtteile sortiert. Dabei sollten sie auch in einem einzigen Satz ausdrücken, was das Themenfeld für Dorsten bedeutet.

Einige Beispiele für die dabei formulierten Aussagen:

  • Dorsten ist Freizeit – Erholung – Belohnung
  • Dorsten, total normal
  • Dorsten, die grüne Lunge am Ruhrgebietsrand
  • Dorsten, eine Kulturmetropole.

Mehr junge Menschen

Spannend war, dass eine Gruppe Pfadfinder spontan an der Veranstaltung teilnahm. Die jungen Leute zeigten großes Interesse und bereicherten die Diskussionen. Alle Anwesenden waren sich einig, dass mehr junge Menschen sich in den Prozess einbringen sollten. Als besonders interessant fanden viele Teilnehmer die in den Stadtteilen unterschiedlichen Blicke auf die Gesamtstadt – und wünschten sich mehr Austausch untereinander.

Botschafter

Die weitere Aufgabe des Stadtmarketings wird es sein, mehr Wissen über die eigene Stadt und Austausch zwischen den Stadtteilen zu vermitteln und die Dorstener zu Botschafter ihrer Stadt werden zu lassen.

Zwei Projektgruppen (Ruhr Uni Bochum und Westfälische Hochschule Gelsenkirchen) begleiten den Prozess und nehmen die Ergebnisse in ihre Projektarbeiten auf. Die Studierenden finden die Äußerungen der Dorstenerinnen und Dorstener sehr interessant und können vieles davon für ihre Arbeiten nutzen.

Dorstener Norden

Spannend ist es nun, was der Dorstener Norden noch ergänzen oder Neues in die Gespräche einbringen wird. 

Am 16. Mai beginnt um 18.00 Uhr die dritte Gesprächsrunde, diesmal in Lembeck (Dorfcafé im Seniorenwohnheim, Bodelschwinghweg 12).

Bis dahin werden die bisherigen Ergebnisse ausgewertet, mit der bereits gegründeten Arbeitsgruppe abgestimmt und für den Lembecker Austausch vorbereitet. 

„Wie wir die facettenreichen Stadtteile in ihrer ganzen Vielfalt unter einem Marken-Begriff für Dorsten zusammenfassen, der die Vielfalt unserer Stadt ausdrückt, den alle mittragen und der uns unter den vielfältigen Städten und Gemeinden der Region ein eigenes Gesicht gibt – das ist das Ziel dieses Stadtmarketingprozesses“, so Bürgermeister Tobias Stockhoff.

An dem Prozess können sich auch alle Bürgerinnen und Bürger beteiligten, die an den Gesprächsabenden nicht teilnehmen können: Fragen, Ideen und Anregungen sind erwünscht und können gerne auch per Mail gesendet werden an [email protected]

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