Zum zweiten Mal fand das heiß ersehnte FemRock Festival im Treffpunkt Altstadt statt. Insgesamt vier Bands, darunter auch eine internationale, traten auf, um ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung zu setzen. Das Event wurde durch die Sparkasse Vest gesponsert.
Insgesamt vier Bands spielten beim FemRock Festival. Die Band “Cherry Bomb” eröffnete den Abend und spielte sowohl Coversongs als auch selbst geschriebene Lieder. “Beyond Matters” war die nächste Band und spielte eigene Songs auf Englisch. Beide Bands sind Teil des “Sparkassen-Clubraums”, welcher sich dafür einsetzt, kleinere Bands eine Möglichkeit zu geben, auf Bühnen zu spielen.
Die dritte Band des Abends war “Ice Cream at the Alligator Park”, eine junge, aufstrebende Band aus Köln. Mit etwas Glück könnten sie sogar dieses Jahr bei Rock am Ring spielen. Sie sind einer von fünf Finalisten des Warsteiner Bandcontests. Das große Live Finale in Düsseldorf ist am 11. April, wo sich dann entscheidet, wer zu Rock am Ring fährt. Die letzte Band und gleichzeitig auch der eigentliche Main-Act war die Band “Losing Grip”, die einzige Avril-Lavigne-Tribute-Band ihrer Art in Europa. Mit ihrer rockigen, verrückten und lebendigen Show waren sie ein würdiger Finisher für ein großartiges Festival.
Mehr Gleichberechtigung in der Rock-Szene
Das Ziel des Festivals war es, mehr Sichtbarkeit und Gleichberechtigung in der Rockszene für weibliche Musikerinnen zu schaffen. “Weibliche Musikerinnen sind in der Musik unterrepräsentiert, das wollen wir durch solche Events verändern”, erklärte Jacky Möller, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dorsten. “Das Rockforum dient als Plattform für kleinere Bands, um Bühnenerfahrung zu sammeln. Es gibt immer mehr Förderungen für weibliche Bands, was uns sehr freut. Es sollte auch mehr auf Bands aufmerksam gemacht werden, die queere Mitglieder haben”.
Gemeinsam gegen Hass und Gewalt
Mit dabei waren auch Mitglieder des Dorstener Frauenhauses. “Wir bieten Frauen und Kindern, die von Gewalt betroffen sind, unbürokratische Zuflucht. Jetzt, besonders nach dem Weltfrauentag finden wir es wichtig, darauf aufmerksam zu machen”, verriet eine Vertreterin des Frauenhauses. Ebenfalls mit dabei war das Bündnis “Wir in Dorsten gegen Rechts”. “Wir wollen auf den Rechtsruck aufmerksam machen. Deshalb sind wir glücklich, hier beim FemRock dabei zu sein!”, erklärte ein Mitglied.




























