Keiner wusste Bescheid, aber alle machten mit beim „Flashmob in Dorsten“

Eigentlich ein ganz normaler Samstagmittag in Dorsten auf dem Marktplatz. Die Herbstsonne schien, dass Angebot an den Marktständen war reichlich, kaufen, bummeln, in der Sonne sitzen und ein Eis essen, oder einen Kaffee schlürfen.

Dann plötzlich kam Bewegung ins Volk, denn kurz vor 12 Uhr startete ein Flashmob auf dem Marktplatz für Demokratie, Europa und freie Wahlen. Und wie das bei einem „Flashmob“ nun mal so ist: Keiner wusste Bescheid, aber alle machten mit.

Ode an die Freude

Acht Musiker holten ihre Blasinstrumente heraus und spielten Beethovens Europahymne  „Ode an die Freude“. Drei Dorstener Chorgemeinschaften stimmten mit ein und zogen singend über den Marktplatz.
Organisiert wurde der Flashmob von der DIA (Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt)und mit Unterstützung der Dorstener Musikschule.

„Im Anfang stand im Beirat und im Vorstand der DIA die Idee, wie können wir kurz vor den Wahlen ein Zeichen setzen für Demokratie, für freie Wahlen und für Europa“, erklärte Altbürgermeister Lambert Lütkenhaus.

Die Idee war geboren und das Amt für Kultur und Weiterbildung Dorsten klinkte sich ebenfalls mit ein. „Wir als Amt für Kultur und Weiterbildung haben natürlich auch einen politischen Auftrag. Einer unser wichtigsten Aufträge ist natürlich auch, für Demokratie und Europa zu werben“, so Sabine Podlaha.


Nach gut einer halben Stunde war alles wieder vorbei und die Marktbesucher gingen erneut ihren Einkäufen nach.

Eine Aktion, die wie Barbara Seppi sagte, bei ihr für Gänserhautfeeling sorgte. „Ich habe gemerkt, dass der europäische Gedanke hier bei uns doch stark verankert ist“. Petra Bosse

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