Sanierungen und Erneuerungen werden im Bad durchgeführt
Dorsten. Wie alle anderen Freizeiteinrichtungen und Sportstätten sind alle „Lichter“ im Freizeitbad Atlantis aus. Das komplette Bad musste zum zweiten Mal in diesem Jahr bedingt durch die Corona-Pandemie schließen und den kompletten Betrieb einstellen.
Über 120 Mitarbeiter, bis auf eine kleine „Rumpfmannschaft“ mussten leider, wie Badleiter Karsten Meyer betont, in Kurzarbeit geschickt werden. Karsten Meyer macht aus der Not eine Tugend. Er führt nötige Renovierungsarbeiten im Erlebnisbad Atlantis durch.
Renovierung im Freizeitbad Atlantis
„Wir leiten jetzt umgehend alle energetischen Maßnahmen ein, die sich aus der coronabedingten Schließung ergeben“, so Meyer. Wir lassen das Wasser komplett aus den Becken und fahren die Temperaturen in den Räumlichkeiten auf bis zu 20 Grad runter. „Weiter nutzen wir jetzt diese Zeit, und nehmen eine Sanierung des Kuppeldaches des Bades vor“, erklärt der Geschäftsführer. Und das gehe nur, wenn kein Wasser im Becken ist.
Bereits in der ersten Phase des Lockdowns wurden etliche Renovierungsarbeiten durchgeführt. Alles konnte jedoch nicht umgesetzt werden. Das passiert jetzt. Die Arbeiter erneuern das Kuppeldach und fliesen den Saunabereich weiter aus. „Wir haben ein ganzes Bündel an Maßnahmen vorbereitet, das uns in die komfortable Situation versetzt, dass wir diese Zeit nun sinnvoll nutzen können“, ergänzt Meyer.
Trotz allem eine positive Bilanz
Mit Blick auf die Zeit zwischen dem ersten und zweiten Lockdown des Erlebnisbades Atlantis kann Meyer am Ende sogar eine positive Bilanz ziehen. „Wir hatten viel in die Umsetzung der Hygienevorschriften investiert, was unsere Gäste auch spürten. Der Zuspruch war durchweg positiv“.
In der Zeit zwischen den beiden Lockdowns bot das Atlantis Dorsten nur den 3 Stunden Tarif an. Eine vorherige Registrierung war nicht notwendig. Das Konzept sei gut aufgegangen, erklärt Meyer, wir haben jedem Besucher den Zutritt zum Bad ermöglichen können. Trotz der pandemiebedingten Einschränkung der Höchstbesucherzahl von 1.500 auf 350 Personen, seien die Sommermonate ein kleiner wirtschaftlicher Erfolg gewesen. „Dazu beigetragen hat eine überaus motivierte und tolle Mannschaft, ein gutes und funktionierendes Hygienekonzept und natürlich auch der Umstand, dass ein Besuch im Atlantis immer ein kleiner Urlaub vor der Haustür ist“, erläutert Meyer die Gründe.
Das Team im Freizeitbad Atlantis steht zusammen
Das allerdings nun der größte Teil des Teams in Kurzarbeit gehen muss, lässt auch den Geschäftsführer nicht kalt. „Das alles geht mir sehr nahe. Insbesondere die sich aus der Kurzarbeit ergebenden finanziellen Einschränkungen erdulden viele bereits seit Monaten. Um so mehr bin ich stolz auf unsere Mannschaft. Ich höre kaum Klagen und die Solidarität untereinander ist vorbildlich. Trotz aller Einschränkungen: Wir stehen zusammen!“
Für die Zukunft wünscht sich der Geschäftsführer, dass sich alle an die nun geltenden Regeln halten. Es ist wichtig, dass wir uns alle solidarisch verhalten und aufeinander aufpassen. „Ich denke nicht nur die Freizeitbranche und die Gastronomen wünschen sich schnell sinkende Infektionszahlen. Es geht um uns alle und um unsere Gesundheit und Normalität. Wenn wir aufgrund sinkender Infektionszahlen wieder öffnen dürfen, dann ist das in jeder Hinsicht ein gutes Zeichen. Wir jedenfalls sind vorbereitet und können es kaum erwarten.“




























