Fünf Themen – fünf Filme – fünf Diskussionen

Ayla Oztürk, Sven Bartmann und Janine DiBetta laden im Kultursommer ins Kino ein. Foto: Borgwardt

Das Dorstener Central Kino beteiligt sich nach den Sommerferien gemeinsam mit dem FC Rot-Weiß-Dorsten am diesjährigen Kultursommer.

„Ich hatte schon länger die Idee, Themen aus dem Bereich des Fußballs den Personen vorzustellen, die ansonsten mit diesem Sport wenig zu tun haben“, so Sven Bartmann, Vorstand des Dorstener Fußballvereins im Bereich Jugend, Gesellschaft und Events. „Mit Ayla Öztürk, Betriebsleiterin des Central Kinos, sowie der Pressesprecherin Janine DiBetta haben wir nun diesbezüglich optimale Partner gefunden“, erzählt er weiter. „Mit dieser Aktion möchten wir gerne Fußballbegeisterte ins Kino locken und Kinogänger fürs Fußballspiel interessieren oder vielleicht sogar begeistern.“

Kino engagiert sich für das Stadtleben

Auch Ayla Öztürk freut sich sehr auf die Zusammenarbeit und hofft, dass die Dorstener das Angebot auch gut annehmen. „Das Kino an sich hat sich verändert, es sieht nun anders aus als noch vor 20 Jahren. Wir binden uns jetzt in das Stadtleben ein, engagieren uns hier und werden in Zusammenarbeit mit Vereinen und Gruppieren anders wahrgenommen.“

Janine DiBetta ergänzt: „Wir haben darauf geachtet, dass die Filme nicht zu bekannt sind. Meist liefen sie in speziellen Kunstkinos, dennoch denke ich, dass wir eine gute Auswahl getroffen haben. Es steckte eine enorme Arbeit hinter dem Auswählen der Filme, der Zusage, dass wir sie auch vorführen dürfen sowie der Überlegung, welche Ehrengäste aus Sport und Politik wir für die anschließende Podiumsdiskussion im Kinosaal einladen möchten. Aber jetzt, wo die Planung fast komplett steht, ist sie schnell vergessen. Momentan überlegen wir, welche spezielle Bewirtung wir an diesen Tagen anbieten.“

Ayla Oztürk, Janine DiBetta und Sven Bartmann möchten mit ihrem Engagement auch Diskussionen über soziale Themen anregen. Foto: Borgwardt

Filmfestival mit sozialen Themen

Entstanden ist nun die Planung eines kleinen Filmfestivals mit Themen, die jedoch alle einen Bezug zum Fußball haben, wie Homosexualität, Gleichberechtigung, Gewalt oder Werteentwicklung. Zusätzlich wird an einem Nachmittag auch ein Kinderfilm gezeigt und das Maskottchen, Fuchs Frilu, ist natürlich immer mit vor Ort. „Ich bin Janine DiBetta und Ayla Öztürk sehr dankbar, dass sie dem Filmfestival einen hohen Stellenwert einräumen und uns den großen Saal für die Filmvorführungen zur Verfügung stellen“, freut sich Sven Bartmann. „Wenn dieses Format funktioniert, dann planen wir auch andere Aktionen rund um den Fußball“, schaut Janine DiBetta mit ihm gemeinsam in die Zukunft.

Eintrittsgelder werden gespendet

„Alle Eintrittsgelder gehen an soziale und lokale Projekte, die wir passend zum Thema ausgewählt haben“, verspricht die Pressesprecherin. So erhält das Frauenhaus den Erlös aus der Filmvorstellung zum Thema Gleichberechtigung, der Erlös aus dem Film über Werteentwicklung geht an die Changewriters und über den Erlös aus der Kindervorstellung kann sich die Manuel-Neuer-Foundation freuen.

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Hallo, ich bin Martina Jansen. Meine Heimat ist das Monatsmagazin „Lokallust“, aber da wir mit den „Heimatmedien“ eng zusammenarbeiten, richte ich mich seit einiger Zeit nun auch hier als freie Mitarbeiterin häuslich ein. Als nicht gelernte Redakteurin schreibe ich aus dem Bauch heraus und lasse dabei unbewusst, gerne aber auch ganz bewusst, redaktionelle Regeln aus. Soll heißen: Ich schreibe so, dass ich auch verstanden werde. Gerne treffe ich mich mit Menschen aus Dorsten, Schermbeck oder Raesfeld, die ein verrücktes Hobby haben, ehrenamtlich tätig sind oder einfach „gut drauf“ sind, also mit Menschen wie du und ich und bin jedes Mal darauf gespannt, welche Geschichte am Ende dabei herauskommt.