Gleich zweimal trifft der BSV Wulfen in der kommenden Woche auf Grevenbroich

Wulfen (pd). Diese Konstellation birgt große Brisanz: Gleich zweimal innerhalb von nur sechs Tagen treffen die BSV Münsterland Baskets Wulfen auf die NEW Elephants Grevenbroich.

Am kommenden Samstag, 14.12., treten die Wölfe in der Meisterschaft um 19:30 Uhr in der Sporthalle Gustorf am Torfstecher Weg 18 in Grevenbroich an.

Am Donnerstag, 19.12., wird um 20:30 Uhr dann das Heimrecht getauscht. Im Achtelfinale des WBV-Pokals erwarten die Wulfener Korbjäger dann die Grevenbroicher in der Wulfener Gesamtschulhalle zum Kampf um den Viertelfinal-Einzug.

Teams der Stunde in der Regionalliga

In der Regionalliga West sind beide Kontrahenten so etwas wie die Teams der Stunde. Grevenbroich hat dabei leicht die Nase vorn, gewann vier seiner letzten fünf Ligaspiele.

Schon bei der knappen 73:76-Niederlage beim Spitzenreiter Köln ließen die Elephants aufhorchen, sorgten dann am vergangenen Samstag mit dem 95:88 über die Dragons Rhöndorf für einen Paukenschlag.

Nach einem verkorksten Saisonstart, zu dem auch die 70:73-Niederlage in Wulfen am 3. Spieltag gehörte, haben sich die Schützlinge von Neu-Trainer Jason Price inzwischen gefangen und den erhofften Playoffplatz erreicht.

Personelle Wechsel

Einher ging diese Entwicklung aber auch mit einigen personellen Wechseln: Der US-Amerikaner Thomas wurde durch den 24-jährigen Troy Harper (USA) ersetzt. Der Spanier „Kike“ Foz wurde nach Rhöndorf transferiert, dafür der Niederländer Jamal Smith rekrutiert.

Der 27-jährige Scharfschütze, der aus jeder Position auf den Korb wirft, spielte im letzten Jahr für Bochum in der ProB und führte dann die Düsseldorf Giants zur Regionalliga-Meisterschaft. Mit 24,6 Punkten im Schnitt ist Jamal Smith inzwischen Topscorer der Regionalliga West, Platz vier nimmt Wulfens Amerikaner Bryant Allen (23,3) ein.

Neben Harper (21,6 ppg) und Smith (24,6 ppg) haben die Elephants mit dem Deutsch-Amerikaner Ryon Howard (35 Jahre, 16,5 ppg), Center Nino Janoschek (32 Jahre, 4,5 ppg) und Dreier-Spezialist David Feldmann (27 Jahre, 4,0 ppg) auch drei erfahrene Spieler in ihren Reihen, die schon das BSV-Trikot trugen. Center Arbnor Voca wurde zur BG Dorsten abgegeben.

Keine Angst vorm Gegner

Grevenbroich hat die viertbeste Offensive der Liga. Angst braucht der BSV am Samstag und Donnerstag vor dem Gegner aber nicht zu haben. Trainer Gary Johnson hat sein Team zu drei Siegen in den letzten vier Liga-Spielen geführt.

Inklusive WBV-Pokal sind es vier Siege aus den letzten fünf Pflichtspielen. Besonders der 82:80-Heimsieg über die hoch gehandelten Hertener Löwen, den sich der BSV trotz personeller Dezimierung erkämpfte, ließ die gesamte Liga aufhorchen.

Dabei schafften es die Wölfe, einen 8:29-Fehlstart noch wettzumachen – so etwas gibt es nicht alle Tage. Personell sieht es in Grevenbroich für die Münsterland Baskets auch wieder besser aus:

Erkrankungen überstanden

Nils Peters hat seine Erkältung überwunden, Alexander Winck und Michael Haucke ihre Grippe überstanden. Auch Powerforward Sadiq Ajagbe, an dem vor der Saison auch Grevenbroich interessiert war und der bei den Elephants schon als Neuzugang vermeldet wurde, ist nach seiner Knöchelverletzung in Rhöndorf wieder ins Training eingestiegen. Zumindest im Pokal könnte er auf die Elephants treffen.

Mit einem Auswärtssieg würde der BSV Wulfen am Samstag einen riesigen Schritt Richtung Playoff-Teilnahme machen. Aber das ist exakt das Ziel der Elephants Grevenbroich um den charismatischen Teammanager Hartmut Oehmen, den viele Wulfener noch aus seiner Zeit bei den Krefeld Panthers kennen.

Beim Spiel des Tabellenachten (Grevenbroich) gegen den Tabellenelften (Wulfen) geht es auch um den direkten Vergleich. Das Polster von 3 Punkten aus dem Hinspiel ist für die Wölfe nur dünn.

www.bsv-wulfen.de

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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