Seglerin durch starken Wind im Halterner Stausee gekentert – Die Feuerwehr war mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort
Laut erster Meldung der Feuerwehr Haltern enterte gegen 15.30 Uhr ein Boot auf dem Halterner Stausee. Mehrere Kinder sollen sich im Boot befunden haben.
Gegen 15.30 Uhr kam es für die Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Polizei zu einem Großeinsatz am Halterner Stausee. Gemeldet wurde ein gekentertes Boot, indem sich auch mehrere Kinder befinden sollten. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde das Mehrzweckboot sowie Schlauchboote der Halterner Feuerwehr zu Wasser gelassen. Bei der Suche wurde eine weibliche Person auf dem See entdeckt, die mit ihren Segelboot gekentert war und sich im Wasser befand.

Wie sich dann vor Ort jedoch herausstellte, ist die 29-jährige Segelbootfahrerin durch den starken Wind mit hoher Wahrscheinlichkeit mit ihrem Boot gegen eine Rohrleitung für den Abbau von Sand im See geraten und mit dem Boot dabei umgekippt.
Keine Kinder
Das DLRG Haltern war zur Rettung der Person zur Stelle, zog sie aus dem Wasser und verbrachte die Seglerin, samt Segelboot im Schlepptau in den Hafen. Kinder waren entgegen der ersten Meldung jedoch nicht im Boot.

Nach Aussage der Feuerwehr Haltern waren neben den eigenen Feuerwehrkräften auch Taucher der Feuerwehr Dorsten, die DLRG Haltern am See sowie die Polizei NRW Recklinghausen im Einsatz. Das Großaufgebot von Fahrzeugen und Einsatzkräften am Stausee führte zu einem großen Andrang von Schaulustigen sowie verstärktem Medieninteresse.




























