Hübner setzt sich für bessere Finanzierung von Kitas ein

(pd). Diese Woche wurde der „Gute Kita“-Vertrag von Franziska Giffey (SPD) unterzeichnet. „Die Eltern und Kinder in den Städten im Kreis Recklinghausen profitieren davon, weil sie auf diesem Weg ein weiteres Kita-Jahr beitragsfrei stellen können und weiteres Geld auch ein bisschen Entlastung bei der angespannten Situation in vielen Kitas bringt“, freut sich der Landtagsabgeordnete Michael Hübner. Dadurch schaffe man eine echte Entlastung für eine große Anzahl an Eltern aus der Mitte der Gesellschaft.

Michael Hübner,
Michael Hübner

Gleichzeitig mahnt der designierte Landratskandidat der SPD: „Es fehlt noch immer an Personal, Kita-Plätzen und teilweise auch ausreichend Geld für Sachmittel.“ Das Land NRW ruhe sich leider auf den gut 1,2 Milliarden Euro aus, die NRW von Bundesministerin Giffey erhalte. Die Landesregierung habe bei Ihrer KiBiz-Reform selbst leider verpasst, aus eigener Kraft neues Geld ins System zu bringen.

„Gerade für die Eltern und Kinder werde ich aber weiter dafür kämpfen, dass die Voraussetzungen bei den Kitas besser werden“, versichert der Landespolitiker Hübner. Mehr Plätze, mehr Personal für eine bessere Betreuung, eine Grundfinanzierung bei einer Abkehr von Kindpauschalen und eigentlich auch eine komplett beitragsfreie Kita – das seien seine Ziele.

„Die Realität sieht gerade in den klammen Kommunen im Kreis anders aus. Aber Bildung und Erziehung darf man nicht nach Kassenlage machen – deshalb kämpfe ich dafür, dass die Städte das Geld und damit die Eltern und Kinder im Kreis auch die Kitas bekommen, die sie verdienen“, stellt der designierte SPD-Kandidat klar.

Die Landesregierung stoße mit der heute im Kinder- und Jugendausschuss des Landtags abschließend beratenen KiBiz-Novelle aber gerade freien Trägern vor den Kopf und riskiere so, dass man viele freie Kita-Träger auf der Strecke blieben.

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