Zum zweiten sucht Dorsten „Gute Nachbarn“ in der Lippestadt

Dorsten (pd). Den Wettbewerb „Gute Nachbarn – Das beste nachbarschaftliche Projekt“ schreibt der Rat der Stadt Dorsten in diesem Jahr zum zweiten Mal aus.

Sparkasse Vest in Dorsten, Vereinigte Volksbank und Dorstener Zeitung unterstützen die Initiative. Der Preis ist dotiert mit 1000 Euro für den ersten, 500 Euro für den zweiten und 250 Euro für den dritten Platz.

Der Rat hatte 2017 auf Antrag der CDU einmütig beschlossen, diesen Wettbewerb ins Leben zu rufen. Mit diesem Preis werden vor allem kleine Initiativen ausgezeichnet.

Nähe und Vertrautheit zählen

Initiativen, in denen Menschen für eine Idee oder ein Vorhaben zusammenarbeiten, die nicht in einem Verein organisiert sind. Die einfach nur nah beieinander wohnen und ihr Umfeld schöner, sicherer oder lebenswerter gestalten wollen. Die so Nähe zueinander schaffen und Vertrautheit.

Dies können regelmäßige Nachbarschafts- oder Spielplatzfeste sein, eine untereinander organisierte Kinderbetreuung, Spielenachmittage, gemeinsame Grünpflege vor den Häusern, Absprachen zur wechselseitigen Annahme von Paketlieferung, besondere Unterstützung von Senioren etwa durch die Übernahme von Einkäufen oder Fahrdiensten, und und und.

Es müssen Nachbarschaften sein

Dabei ist es völlig egal, ob in dem Projekt fünf Haushalte mitarbeiten oder fünfzig, ob sie in Einfamilienhäusern leben oder alle in einem Mehrfamilienhaus. Nur: Es müssen Nachbarschaften sein.

Bürgermeister Tobias Stockhoff freut sich über die Unterstützung der Partner und auch schon auf die Projekte, die sich bewerben:

„Nachbarschaften sind nach der Familie die nächstgrößere soziale Einheit. Nachbarschaften, die gut funktionieren, sind großartig. Hier fühlen sich die Menschen wohler, weil sie aufeinander aufpassen und sich helfen.“, so der Bürgermeister.

Bewerbungen sind online möglich

Ab sofort steht auf der Internetseite der Stadt Dorsten unter dem Link: www.dorsten.de/gutenachbarn ein einfaches Online Formular zur Verfügung, mit dem sich Nachbarschaften um den Preis bewerben können: Kontaktdaten ausfüllen, eine kurze Beschreibung formulieren, wenn vorhanden ein Foto dazu hochladen – und fertig. Bewerbungen sind außerdem möglich per Mail an Gutenachbarn.de.

Die Frist zur Bewerbung endet am 31. Oktober 2019. Die drei Preisträger des letzten Jahres sind von der Teilnahme in diesem Jahr ausgeschlossen, alle anderen Bewerber aus 2018 können erneut „ihren Hut in den Ring werfen“.

Per Online-Abstimmung wird dann im November (genauer Termin wird noch bekannt gegeben) von der gesamten Dorstener Bürgerschaft das beste Nachbarschaftsprojekt in der Lippestadt gewählt. Bei der erstmaligen Ausschreibung des Wettbewerbs im letzten Jahr gingen 17 Bewerbungen ein. Denerste Preis holte die „lebendige Krippe“ der Nachbarschaft Brink in Lembeck.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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