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Hochmoderne Kita Wennemar in Holsterhausen eröffnet

Veröffentlicht am

Kindertageseinrichtung Wennemar bietet ab Dienstag 80 Kindern einen Platz

In Holsterhausen eröffnet eine hochmoderne Kita. Bürgermeister Tobias Stockhoff ist begeistert

Holsterhausen(pd). Am Montagvormittag wurde noch fleißig geräumt in der neuen städtischen Kindertageseinrichtung Wennemar in Holsterhausen, Erzieherinnen haben die letzten Vorbereitungen getroffen. Ab dem morgigen Dienstag werden hier 80 Kinder, verteilt auf vier Gruppen, einen Betreuungsplatz finden.

Wennemar-Kita-Dorsten
Foto: Stadt Dorsten

Großer Bedarf an U3-Plätzen

In drei Gruppen werden auch Kinder im Alter von unter drei Jahren betreut. Holsterhausen gehört zu den Stadtteilen, in denen der Bedarf an U3-Plätzen besonders groß ist und in den nächsten Jahren sogar noch steigen wird.

Die nutzbare Fläche des neuen Gebäudes, das eingeschossig in Massivbauweise mit Flachdach errichtet wurde, ist etwa 900 m² groß. Hinzu kommt eine Außenspielfläche von rund 1000 m². Die Bauzeit liegt bei etwa einem Jahr, die Gesamtkosten belaufen sich auf circa 2,5 Millionen Euro.

Rund 1,8 Millionen Euro erhält die Stadt Dorsten aus Landes- und Bundesförderprogrammen zur Schaffung von neuen Kindertagesbetreuungsplätzen.

Wennemar-Kita-Dorsten

Vielfältige Spielmöglichkeiten im Außenbereich

Bürgermeister Tobias Stockhoff hat sich am Montag vor Ort ein Bild gemacht und den Erzieherinnen für den Start am Dienstag die besten Wünsche ausgesprochen. Von den hochmodernen Gruppenräumen ist der Bürgermeister ebenso beeindruckt wie vom großzügigen Mehrzweckraum und den vielfältigen Spielmöglichkeiten im Außenbereich. „Die Bedingungen in der Kita Wennemar sind wirklich hervorragend. Ich bin sicher, dass die Kinder am Dienstag einen tollen Start in eine neue Kita-Zeit haben werden“, sagt Tobias Stockhoff.

Um ein Gebäude für Kinder entwickeln zu können, muss man manchmal selbst ein bisschen Kind sein

Björn Fechtner – Architekt

Stachelbeer und Erbeer-Gruppe

Die vier Gruppen sind nach Beerensorten benannt, die sogar vor den jeweiligen Gruppenräumen angepflanzt wurden und von den Kindern und den Erzieherinnen und Erziehern gepflegt werden sollen. So gibt es in der Kita Wennemar die Stachelbeer-Gruppe, die Erdbeer-Gruppe, die Blaubeer-Gruppe und die Goldbeer-Gruppe. Ein Farbkonzept leitet die Kinder durch das Gebäude und grenzt die einzelnen Gruppen voneinander ab.

Wennemar-Kita-Dorsten

„Kleine Details zu entwerfen, wie etwa die kleinen Mauern im Garten, die die einzelnen Terrassen voneinander trennen, sowie Sitzmöglichkeiten für die Kinder bieten und gleichzeitig mit kleinen Lampen den Außenraum beleuchten, macht ebenso viel Spaß wie die erste grobe Konzeption des Baukörpers“, sagt Björn Fechtner, der das Projekt als Architekt für die Stadt Dorsten begleitet hat.

Mit einem Augenzwinkern ergänzt der Diplom-Ingenieur: „Um ein Gebäude für Kinder entwickeln zu können, muss man manchmal selbst ein bisschen Kind sein, glaube ich.“

Neben den vier Gruppenräumen und deren Nebenräumen gibt es in der Kita Wennemar u.a auch Schlafräume, Sanitärräume, einen Mehrzweckraum, Büros, einen Personalraum sowie eine Küche und einen Speiseraum.

Großzügige Außenbereich

Ein Höhepunkt ist zudem der großzügige Außenbereich, der Kinderherzen höherschlagen lässt. Darüber hinaus wird der öffentliche Spielplatz zwischen Breslauer Straße und Wennemarstraße, der während der Bauzeit nicht genutzt werden konnte, neu angelegt und so gestaltet, dass er auch von den jungen Besucherinnen und Besuchern der Kita genutzt werden kann. Sollte es gelingen, Spielplatzpaten für den öffentlichen Teil der Fläche zu gewinnen, wird auch umgekehrt die Möglichkeit bestehen, das Außengelände der neuen Kindertageseinrichtung nach den Betreuungszeiten öffentlich zu nutzen.

Kita-Name Wennemar

Beim Kita-Name Wennemar hatten übrigens die Dorstener Bürger ein Mitspracherecht, es war der Vorschlag der Holsterhausenkonferenz. Dank Wennemar von Heyden begründete der Bischof von Münster und Verwalter der Diözese Osnabrück Heinrich der II. von Moers die Kapellengemeinde Holsterhausen im Jahre 1443 zur Pfarrgemeinde. Der Name „Wennemar“ leitet sich vom altdeutschen „Winemar“ ab und steht für „guter Freund“.

Antonius-Platz

Entstanden ist die Kindertageseinrichtung zwar auf dem sogenannten Antonius-Platz. Genau diesen Namen soll die neue Einrichtung aber nicht tragen, um Verwechslungen mit dem katholischen Kindergarten St. Antonius auszuschließen. Die Kita Wennemar ist die elfte Tagesstätte in Trägerschaft der Stadt Dorsten. 

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