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Sonntag, März 3, 2024
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Hod Hasharon: Israelische Partnerstadt dankt Dorsten

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In einer Videokonferenz äußerte sich Amir Kochavi, der Bürgermeister von Hod Hasharon, zur aktuellen Situation in der israelischen Partnerstadt. Er drückte seinen Dank für die Solidarität der Dorstener Bevölkerung aus.

Nach den verabscheuungswürdigen Angriffen der Hamas in Israel zeigte die Stadt Dorsten auf verschiedene Weisen ihre Unterstützung für die Menschen in ihrer israelischen Partnerstadt. Neben einer Solidaritätsbekundung im Alten Rathaus gab es zahlreiche Briefe, E-Mails, Nachrichten und Telefonate. Darüber hinaus wurde ein Solidaritäts-Button herausgegeben, der weiterhin kostenlos in der Stadtagentur im Stadthaus an der Lippestraße 41 erhältlich ist.

Dank für die Solidarität aus Dorsten

Das Engagement der Dorstener Bevölkerung hat nicht nur Bürgermeister Amir Kochavi tief berührt. Er bedankte sich herzlich in einer Videokonferenz im Namen aller Bürgerinnen und Bürger seiner Partnerstadt für die emotionale Unterstützung. Amir Kochavi berichtete von den tragischen Ereignissen in Israel, insbesondere vom Verlust von Menschenleben und den Entführungen von Bürgern nach Gaza. Dennoch betonte er den beeindruckenden Zusammenhalt der Menschen in Israel, unabhängig von ihrer Religion.

Amir Kochavi Hod Hasharon
Amir Kochavi ist seit 2018 Bürgermeister der Dorstener Partnerstadt Hod Hasharon. Foto: שחר תמיר, CC BY-SA 4.0

Viele Menschen sind nach Hod Hasharon geflohen

Amir Kochavi informierte auch über die aktuelle Lage in Hod Hasharon. Hier haben mehr als 1000 Menschen aus dem Süden und Norden Israels Zuflucht gesucht. Die Solidarität ist groß, und die Bürgerinnen und Bürger bieten nicht nur Kleidung, sondern auch Unterkünfte für Geflüchtete an. Die Landwirtschaftsbetriebe erhalten ebenfalls großzügige Hilfe, da viele ausländische Arbeiter nach Kriegsbeginn zurückgerufen wurden. Israelis engagieren sich nun in ihrer Freizeit, um bei der Ernte zu helfen.

Hamas-Terroristen schießen weiter Raketen auf Israel

Die Angst vor weiteren Raketenangriffen bleibt bestehen, und Amir Kochavi schilderte die beängstigende Situation, in der nur 90 Sekunden Zeit bleiben, um einen Schutzraum aufzusuchen.

Bürgermeister Tobias Stockhoff versicherte erneut die feste und solidarische Unterstützung seitens Dorstens. An der Videokonferenz nahmen neben Amir Kochavi und Tobias Stockhoff auch Henner Maas, Barbara Seppi, Lori Erlich und Dganit Mohel teil. Henner Maas, Lehrer des Gymnasiums St. Ursula, koordinierte die Gastfamilien für den Besuch des U16-Mädchenbasketballteams aus Hod Hasharon. Als evangelischer Pfarrer brachte er zudem die Solidarität des Kirchenkreises zum Ausdruck. Barbara Seppi, Mitarbeiterin der Stadtagentur Dorsten und Mitorganisatorin des Austauschs, pflegt seit vielen Jahren einen engen Kontakt zur Partnerstadt. Lori Erlich, Mitarbeiterin im Büro von Amir Kochavi, und Dganit Mohel bedankten sich ebenfalls für die moralische Unterstützung aus Dorsten, die ihnen Mut in dieser schwierigen Situation gibt.

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