StartAuto und VerkehrHoher Krankenstand: Vestische immer noch im Ausnahmebetrieb

Hoher Krankenstand: Vestische immer noch im Ausnahmebetrieb

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Seit Mitte April kämpft die Vestische mit massiven Personalproblemen. Wegen des hohen Krankenstandes müssen immer noch mehrere Buslinien ausfallen. Das Unternehmen sucht nun nach Lösungen.

Seit dem 11. April 2023 sind acht von 118 Linien der Vestischen von den Anpassungen betroffen. „Wir wissen, dass wir unseren Fahrgästen mit derart langen Einschränkungen unseres Angebots viel zumuten“, sagt Martin Schmidt, Geschäftsführer der Vestischen. „Aber wir befinden uns in einer absoluten Ausnahmesituation.“ Denn die Krankenquote kratzt an manchen Tagen nach wie an der 18-Prozent-Marke. Auch die Lage bei den im Auftrag der Vestischen tätigen Subunternehmen hat sich nicht verbessert, zum Teil sogar verschlechtert. Diese müssen Fahrleistungen nicht selten im laufenden Tagesgeschäft zurückgeben.

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Krankenstand bis in den Sommer hinein hoch

Die hohen Krankenstände beschäftigen die gesamte ÖPNV-Branche seit Monaten. Vielen Unternehmen blieb und bleibt nichts anderes übrig, als Leistungen zu kürzen. Die Hoffnung, dass Frühling und Sommer die Krankheitswelle abebben lassen, hat sich nicht erfüllt.

Die Vestische versucht jetzt gegenzusteuern. Dienstpläne wurden angepasst, dazu sucht das Unternehmen nach neuen Busfahrerinnen und Busfahrern. Allerdings sind diese auf dem leer gefegten Arbeitsmarkt nur schwer zu finden.

Folgende Linien sind betroffen

Hier die Übersicht aller Änderungen, die auch in der Elektronischen Fahrplanauskunft (EFA), der Vestische App und auf den Monitoren der Digitalen Fahrgastinformation angezeigt werden:

SB49: Die Linie bleibt vorübergehend eingestellt. Fahrgästen wird empfohlen, alternativ die Linie 249 zu nutzen, die parallel verläuft und alle Haltestellen entlang des Linienwegs ansteuert.

213: Die Linie bleibt vorübergehend eingestellt. Die Vestische empfiehlt allen Fahrgästen, auf die Linie 233 bzw. in Recklinghausen-Quellberg auf die Linie 215 auszuweichen.

222: Die Linie fährt zwischen Gelsenkirchen und Marl wie gewohnt, endet dann aber vorerst in Marl-Mitte. Fahrgästen, die weiter in Richtung Sinsen fahren möchten, empfiehlt die Vestische die Linien 220 oder 226.

236: Die Linie fährt nach der Anpassung im Stundentakt. Dank der weitgehend parallel fahrenden Linie 237 ist weiterhin eine gute Anbindung gegeben.

239: Die Linie fährt im 30-Minuten-Takt.

246: Die Linie bleibt eingestellt. Fahrgäste können den parallel verlaufenen SB27 nutzen.

265: Die Linie muss in Bottrop eingestellt bleiben. Fahrgäste sollten ersatzweise die Linie 260 wählen.

268: Die Linie verkehrt zwischen Welheimer Mark und Bottrop normal, endet dann aber vorerst am ZOB Bottrop. Die Anbindung an den Stadtteil Fuhlenbrock stellt die Linie 979 sicher.

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