Auf dem Friedhof im Marienviertel müssen zwei Bäume weichen. Aufgrund von holzzerstörendem Pilzbefall ist ihre Standsicherheit nicht mehr gewährleistet.
Auf dem Friedhof im Marienviertel am Riedweg müssen in diesem Winter leider zwei schöne Bäume gefällt werden. Ihre Standsicherheit ist durch anhaltenden Pilzbefall nicht mehr gegeben ist.
Im Eingangsbereich des Friedhofes steht eine den Freiraum prägende Rotbuche. Klimastress hat dem Baum bereits zugesetzt. Zudem hat der Pilz – ein Zunderschwamm – als „Schwächeparasit“ den Baum über einen längeren Zeitraum nachhaltig geschädigt.
Die Holzfäule ist bereits sehr weit fortgeschritten. Daher sieht der Baumkontrolleur der Stadt Dorsten die Standsicherheit derart gefährdet, dass der Baum in diesem Winter leider weichen muss.
Eiche und Amberbaum sollen nachfolgen
Nach der Fällung soll dann eine junge Eiche (Quercus palustris) den Platz einnehmen. Diese Baumart gilt nach der Düsseldorfer Zukunftsbaumliste als „klimaresistent“.
Im Verlauf der beiden Hauptwege stehen zudem alte Rosskastanien. Das seit 2007 bekannte bakterielle Rosskastanien-Sterben hat leider auch die dort stehenden Bäume befallen. Auch hier schwächt das Bakterium die Baumart so nachhaltig, dass im Anschluss unterschiedliche holzzerstörende Pilze die Standsicherheit des Gehölzes gefährden.
Im Marienviertel sind bereits einige Bäume gefällt worden. Eine weitere Rosskastanie muss noch diesen Winter fallen. Hier wird, wie bereits an den anderen Standorten entlang der Sichtachsen, auf die Baumart Amberbaum (Liquidamber styraciflua) gewechselt.




























