Dorsten, eine Stadt am Rande des Ruhrgebiets, aber aber auch am Rande des Münsterlandes. Kurzweiliger und sehr sehenswerter Film spiegelt die Vielfalt der Stadt und der elf Stadteile wieder.
Kohlenpott oder Naturpark? „Dorsten hat viele Gesichter“. Die Stadtagentur präsentiert neuen Imagefilm. Besonders bemerkenswert ist, dass es den Filmemacher in Zeiten von Corona gelungen ist, diesen Imagefilm zu erstellen.
Jutta Kleine-Vorholt aus Lembeck ist sich sicher und sagt über ihre Heimatstadt: „Es ist einfach schön, hier zu sein und hier zu leben“. Mit viel Herzblut und Leidenschaft haben sich alle Beteiligte aus elf Stadtteilen in den Film eingebracht.
Die Idee, einen eigenen Imagefilm für Dorsten zu drehen, ist in den Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen des Stadtmarketing-Prozesses entstanden. Es sollte ein Film werden, der sich sowohl an die Dorstenerinnen und Dorstener richtet als auch an Besucher. „Der Film soll Lust auf unsere wunderschöne Stadt machen und die Menschen auch ein bisschen stolz auf Dorsten sein lassen“, sagt Sabine Fischer und ergänzt: „Alle Akteure waren sich sehr schnell einig, dass der Film vor allem das Verbindende der elf Stadtteile herausstellen soll. Unser Wunsch war es, dass sich rund 76.000 Dorstenerinnen und Dorstener ein Stückweit darin wiederfinden.“
Das ist Dorsten
Im Blickpunkt stehen u.a. die Themenfelder Kultur, Bürgerengagement, Stadt am Wasser/im Grünen und natürlich die elf Stadtteile – von Lembeck bis Altendorf-Ulfkotte, von Östrich bis Wulfen. Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller sind natürlich die Dorstenerinnen und Dorstener – etwa Ferdinand Graf von Merveldt, Björn Freitag, die Lippepiraten, Mointenbiker, Verkehrsverein, der Hof Schule oder Gästeführerin Petra Eißing. Alle Protagonisten haben sich sofort bereit erklärt in Film mitzumachen und das Projekt zu unterstützen“, freut sich Jutta Kleine-Vorholt. Das kann auch Sabine bestätigen: „Wir hatten eine Idee und fanden sofort Leute, die mitgemacht haben. Das ist eben Dorsten“.

Alle elf Stadtteile
Während der Pressevorstellung des Films am Freitagmorgen zeigte sich auch Bürgermeister Tobias Stockhoff sehr zufrieden. „Ich denke, der Film kann über Jahre gezeigt werden, nicht nur in Zeiten von Corona“. Besonders gut gefällt Bürgermeister Stockhoff, dass alle Stadtteile im Film zu sehen, denn: „Jeder Stadtteil von Dorsten hat seine Eigenheiten und jeder Bürger findet sich dort wieder“.
„Entstanden ist ein Film mit beeindruckenden Bildern, tollen Luftaufnahmen und sehr interessanten Menschen aus unserer Stadt“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff, der ebenfalls zu sehen ist – im Gespräch im Alten Rathaus über das herausragende bürgerschaftliche Engagement in Dorsten.
Film unter größten Herausforderungen
Auch Sabine Fischer ist vom Resultat begeistert. Gänsehaut hat sie gehabt, als sie den Imagefilm zum ersten Mal in voller Länge gesehen hat, sagt sie. Wie die vielen Akteure hatte auch sie bei den Dreharbeiten viel Freude. Dennoch weist sie darauf hin, dass eine der größten Herausforderungen des Projekts der Zeitpunkt des Drehs war: mitten in der Corona-Pandemie.
Eine Zeit, in der viele, viele Termine und Veranstaltungen, die echte Höhepunkte im so bunten Dorstener Kulturkalender sind, nicht stattfinden konnten. Außerdem wurde an den Drehtagen selbstverständlich strikt auf die Einhaltung der Regeln der Corona-Schutzverordnung geachtet.
Mal eben flott eine Aufnahme ohne Mund-Nasen-Schutz zu produzieren, war also kaum möglich. Entsprechend sind auch Archivbilder Bestandteil des Films.
Befristete Fördergelder
Eine terminliche Verschiebung der Dreharbeiten kam auch deshalb nicht in Frage, weil zeitlich befristete Fördergelder eingesetzt worden sind. Unterstützt wurde das Projekt u.a. durch die Heimat-Werkstatt Dorsten und das Landesförderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen Fördern was Menschen verbindet“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW.
Zu sehen sein wird der Film zuerst auf dem Youtube-Kanal der Stadt Dorsten. Anschließend wird er auf der Website der Stadtagentur abrufbar sein und auch auf verschiedenen Veranstaltungen gezeigt.
Erstellt wurde der Film nach einer Ausschreibung von „Haifischbaby“ aus Diemelstadt.




























