Die Firma Alten- und Pflegeheime Familie Keller ist insolvenz
Der Betrieb in den Seniorenhäusern geht aber weiter.
Dorsten. Das eingeleitete Insolvenzverfahren, so heißt es von Seiten der Geschäftsführung, sei die Folge einer aktuten Krise, in die die Unternehmensgruppe durch einmalige Vorgänge außerhalb seines normalen Geschäftsbetriebes geraten ist. Darüber hinaus sei, so Ute Keller, keine Einstellung des operativen Geschäftsbetriebes verbunden.
Das Amtsgericht Essen hat Rolf Weidmann von der Kanzlei Görg als vorläufigen Insolvenzverwalter für die Sozialimmobilien GmbH & Co. KG sowie die Alten- und Pflegeheime Familie Keller GmbH bestellt.
Das Problem liegen, durch einen Wechsel in der Pflegedienstleitung. Dort sei die bisherige Leiterin nach mehr als 20 Jahren in Dorsten in den Ruhestand gegangen, wodurch es bei der Kompetenz der Pflege und bei Fortbildungen der Mitarbeiter Probleme gegeben hat.
Die Folge: Es wurde alles immer schlechter, sodass bedingt durch die Probleme der Kreis Recklinghausen als zuständige Heimaufsicht einen Belegungsstopp verfügt hat.
Der vorläufige Insolvenzverwalter hat die Unternehmenszentrale in Dorsten und die Unternehmensgruppe und die von dort betreuten Pflegeeinrichtungen bereits besucht.
Derzeit würden Sanierungsoptionen für die Unternehmensgruppe geprüft. Für die Heime der Familie Keller werde eine Sanierungslösung angestrebt, heißt es in einer Mitteilung der Kanzlei.
„Wir hoffen, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagt Keller über das vorläufige Insolvenzverfahren. Froh darüber ist die Geschäftsführerin, dass die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter durch Vorfinazierung gesichert seien, so dass eine ordnungsgemäße Betreuung der Heimbewohner jederzeit gewährleistet sei.
Petra Bosse




























