Blasorchesters St. Antonius – Ein halbes Jahrhundert voller Töne und Talente
Wer behauptet, dass Blasmusik verstaubt und langweilig ist, hat definitiv noch nicht das Blasorchester St. Antonius in Aktion erlebt. Mit einer Portion Humor und einer großen Ladung Musikalität zelebrierte das Orchester am vergangenen Samstag sein 50-jähriges Bestehen – ein Fest, das in Holsterhausen sowohl die Herzen der Dorfbewohner als auch die der Gäste höher schlagen ließ.

50 Jahre musikalische Reise
Mit viel Musik und Gemütlichkeit feierte das Blasorchester St. Antonius am Samstag sein 50-jähriges Jubiläum in Holsterhausen. Der Verein, der in den letzten Jahren weit über die Dorfgrenzen hinaus bekannt geworden ist, blickte auf ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte zurück.
Eine musikalische Zeitreise
Mit einem musikalischen Querschnitt durch alle Musikbereiche demonstrierten die Musikerinnen und Musiker beim „Picknick“ ihr Können. Dabei war auch der Spielmannszug Holsterhausen vertreten, der ebenfalls für Unterhaltung am Samstag auf dem Platz vor der Antoniusschule sorgte.

Jugend trifft Erfahrung
Obwohl der Altersdurchschnitt im Blasorchester, wie in vielen Vereinen, relativ hoch ist, hat sich in letzter Zeit doch einiges getan, erklärt die Vorsitzende Heike Brokemper. Das Blasorchester Holsterhausen mit seinen 37 Mitgliedern kann sich über viele junge Leute freuen, die dort spielen. Dies liegt besonders an dem Dirigenten Marc Lankheit. „Er ist sehr motivierend und kann die jungen Menschen für die Blasmusik begeistern“, so Brokemper.

Musik und soziales Engagement
In der Festschrift zum Jubiläum betonte Bürgermeister Tobias Stockhoff, dass neben der Musik auch das soziale Engagement der Musiker herausragend sei. „Besonders in Zeiten der Corona-Pandemie, als es darum ging, Menschen in Senioren- und Wohnheimen eine musikalische Freude zu bereiten, wart ihr mit Tuba und Trompeten sowie mit allen anderen Instrumenten sofort und gerne zur Stelle“, lobte der Bürgermeister.
Musikalische Vielfalt als Markenzeichen
Das Blasorchester St. Antonius bewies auch an diesem Jubiläumstag, dass Blasmusik alles andere als langweilig sein muss. Die Besucher kamen in den Genuss einer Premiere: ein Medley aus Pop und Rock von der Rocklegende Stevie Wonder.

Offene Türen für Musikbegeisterte
Wer also Lust hat, hier mitzuspielen und einmal reinzuschnuppern, kann jederzeit zu einer Probe kommen, jeweils Dienstag von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr im Pfarrheim St. Antonius. „Alle sind herzlich willkommen. Wir sind alle keine Profimusiker und sind am Anfang irgendwann und irgendwie dazugekommen und am Ende gesagt, wir bleiben“, fügt die Vorsitzende lachend hinzu.
Mit dieser spritzigen und engagierten Herangehensweise beweist das Blasorchester St. Antonius, dass Musik generationsübergreifend verbindet und immer wieder für Überraschungen gut ist.




























