Von Anfang September bis Anfang Oktober werden Fahrzeuge mit Kameras und Laserscannern durch das Kreisgebiet fahren. Die von den Kameraautos erfassten Daten sind nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Vielmehr dienen sie der Unterstützung von Stadt- und Kreisverwaltung bei ihren Aufgaben.
Zwölf Kreise und kreisfreie Städte im Ruhrgebiet, darunter auch der Kreis Recklinghausen, haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam Befahrungen der Straßen und Wege in ihren Gebieten durchführen zu lassen. In neun der zehn Städte des Kreises Recklinghausen werden vom 6. September bis 4. Oktober drei Fahrzeuge parallel im Einsatz sein. Die Stadt Herten ist ausgenommen, da sie im vergangenen Jahr bereits eigene Befahrungen in Auftrag gegeben hat. Da die Fahrten nur bei guter Sicht durchgeführt werden können, können kurzfristige Verzögerungen im Zeitplan auftreten.
Ähnlich wie bei „Google Street View“ erfassen Fahrzeuge mit Panoramakameras und Laserscannern flächendeckend den Zustand der Straßen und Gebäudefronten. Am Ende des Prozesses erhalten die Stadt- und Kreisverwaltungen hochauflösende, georeferenzierte und dreidimensionale 360°-Panoramabilder, sogenannte Cycloramas.
Daten sind nur für den Amtsgebrauch
Die von den Kameraautos erfassten Daten werden anders als bei Google nicht veröffentlicht. Vielmehr sollen sie ausschließlich intern und passwortgeschützt berechtigten Personen in den Verwaltungen zur Verfügung stehen. Durch diese digitale Erfassung kann die Verwaltung Außentermine vermeiden und Kosten reduzieren.
Der Betreiber wird alle auf den Bildern erfassten Kfz-Kennzeichen und Gesichter gemäß Datenschutzgrundverordnung verpixeln. Erst dann stellt er die Daten den Städten und Kreisen zur Verfügung. Weitere Informationen zum Datenschutz sind auf der Website des Dienstleisters unter www.cyclomedia.com/de/privatsphaere zu finden.
Ursprünglich war eine gemeinsame Kamerabefahrung im Ruhrgebiet bereits zu Jahresbeginn geplant, bei der auch das Kreisgebiet erfasst werden sollte. Diese Befahrung wurde jedoch frühzeitig gestoppt, sodass die Befahrung der Städte im Kreis Recklinghausen nicht durchgeführt wurde. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat nun erneut die Beauftragung der Kamerabefahrung übernommen, und den aktuellen Auftrag hat die Firma Cyclomedia Deutschland GmbH erhalten.
Noch bis November sind übrigens auch die Kameraautos für Google Street View in Dorsten unterwegs. Mehr dazu hier:




























