StartLokalesDorstenKindergartenplätze sind Mangelware - Stadt finanziert Übergangslösungen

Kindergartenplätze sind Mangelware – Stadt finanziert Übergangslösungen

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Knapp 110.000 Euro fließen in den Ausbau von drei kirchlichen KiTas. Die sollen das Betreuungsloch stopfen helfen und Kinder aus überfüllten Kindergärten aufnehmen.

Dorsten. Noch keinen Kindergartenplatz bekommen? Viele Dorstener Eltern müssen diese Frage aktuell mit Ja beantworten. Zu viele. Das sieht auch die örtliche Politik so. Aber bis die geplanten neuen Kindergärten im Stadtgebiet ihren Dienst aufnehmen können, gilt es erst einmal für die fehlenden Betreuungsplätze Ersatz zu schaffen. Und obendrein platzen städtische KiTas aus allen Nähten, so dass Kinder jetzt in kirchlichen KiTas Unterschlupf finden sollen.

  • Stadt will 107.841,24 Euro für dringende Umbauarbeiten zahlen
  • in Rhade und Wulfen weichen Kinder auf kirchliche Kindergärten aus
  • in Hervest wird eine zusätzliche provisorische Gruppe eingerichtet
  • Jugendhilfeausschuss und Stadtrat müssen noch grünes Licht geben

Für das laufende Kindergartenjahr sind folgende Lösungen geplant:

1. Rhade: Eine Gruppe der städtischen KiTa Am Stuvenberg (sechs Kinder U3, 14 Kinder Ü3) wird in die evangelische Gemeinde Heilig Geist verlagert. Es wurden keine geeigneten Mieträume gefunden. Notwendige Umbaukosten dort: rund 50.000 Euro.

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2. Wulfen-Barkenberg: Eine Gruppe der KiTa Metastadt (25 Kinder Ü3) wird ins Pfarrheim der katholischen Gemeinde St. Barbara verlagert. Grund: Der Umbau der KiTa ist noch nicht beendet. Kosten für den Umbau im Pfarrheim: etwa 52.000 Euro.

3. Hervest: Eine neue Gruppe wird im Pfarrhaus der katholischen Gemeinde St. Marien eingerichtet. Sie wird zur KiTa St. Marien gehören. Grund ist der gestiegene Bedarf an Betreuungsplätzen im Stadtteil. Umbaukosten dafür: etwa 5.500 Euro.

Politik muss noch entscheiden

Schnell muss es gehen. Der Plan der Verwaltung sieht vor, dass die drei provisorischen Gruppen noch im Herbst dieses Jahren an den Start gehen. Immer die Zustimmungen der politischen Gremien vorausgesetzt. Doch die gelten als sicher. Wer will sich schon gegen Betreuungsplätze für Kindergartenkinder aussprechen?

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