34.700-Euro-Zuschuss kommt dafür vom Bund. Ziel ist vor allem Förderung des Sozialverhaltens der Kinder. Angebote auch vor Ort in den Stadtteilen.
Dorsten. Homeschooling, kein Freizeitsport, geschlossene Kindergärten – Kinder und Jugendlichen haben wohl während der Corona-Lockdowns mit am meisten unter den vielen Einschränkungen gelitten. Jetzt soll das Verpasste so gut es geht aufgeholt werden. Für die Kleinsten im Alter bis drei Jahren stehen dafür in Dorsten bis Ende 2022 Fördergelder in Höhe von 34.700 Euro.
- kostenlose Förder- und Elternkompetenzkurse
- Themen: Pädagogik, Bewegung, Musik, Sprach- und Leseförderung sowie Ernährung
- Angebote in Familienzentren und Gemeindehäusern in Stadtteilen
- Förderung des Sozialverhaltens der Kinder
- Betreuung der Geschwisterkinder in der Kurszeit möglich
Belastete Familien bevorzugt
Das Dorstener Familienbüro kooperiert dafür mit den beiden Familienbildungsstätten und der Stadtbibliothek. Die Kurse werden auch in den Stadtteilen angeboten. So sollen auch Familien erreicht werden, die nicht oder nur eingeschränkt mobil sind. Besonders belastete Familien haben in der Verteilung der Kursplätze Vorrang. Die Vergabe soll dann über die Willkommensbesuche, Kontakte aus dem Familienbüro und dem Netzwerk Frühe Hilfen erfolgen.
Defizite durch Corona-Einschränkungen
Durch die monatelangen Kontaktbeschränkungen sind viele Kinder mit großen Defiziten aufgewachsen. Denn gerade in den ersten Lebensjahren ist der Kontakt und das Spielen mit Gleichaltrigen wichtig. So sollen die Kurse vor allem das Sozialverhalten der kleinen Kinder untereinander in den Fokus nehmen. Bevorzugt werden sollen bei der Platzvergabe außerdem Kinder, die noch keinen Kindergartenplatz erhalten haben.
Weitere Infos gibt es bei den Kooperationspartnern:
- Paul-Gerhardt-Haus, Marion Tenorth, 02362/6052701, [email protected]
- Haus der Familie, Christa Möller, 02362/971990-12, [email protected]
- Stadtbibliothek, Birgitt Hülsken, 02362/66-4100, [email protected]




























