Die Landtagswahlen sind vorbei. Im Dorstener Wahlkreis konnte sich Josef Hovenjürgen (CDU) gegen seine Mitbewerberinnen und Mitbewerber durchsetzen. Wir haben einige der Kandidaten um eine kurze Stellungnahme gebeten.

Josef Hovenjürgen (CDU)

„Ich freue mich sehr über das Ergebnis der gestrigen Wahl. Wir haben sowohl NRW-weit wie auch hier vor Ort im Wahlkreis unsere gesteckten Ziele erreicht. Dafür danke ich allen, die uns und mir persönlich ihre Stimme gegeben haben. Dieses Vertrauen ist meine Motivation, weiterhin in Düsseldorf mit ganzer Kraft für Dorsten und den Wahlkreis zu arbeiten. Das gute Ergebnis ist auch ein Beleg dafür, in den letzten Jahren gute Arbeit gemacht zu haben, an die wir in Zukunft anknüpfen möchten. Wir leiten aus dem Ergebnis einen klaren Regierungsauftrag ab und werden mit allen demokratischen Parteien sprechen. Wie es sich letztlich darstellt, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen.“
Sandy Meinhardt (SPD)

„Für uns war die allgemeine NRW-Wahlbeteiligung schockierend. Die Menschen sind unzufrieden. Ukraine: Thema Waffenlieferungen, schneller schwere Geschütze liefern. Da heißt es mal, Olaf Scholz ist zu langsam! Oder andersherum: Olaf Scholz, der Kriegstreiber. Gaspreise, Spritpreise, Lebensmittelerhöhungen. Alles in dem Zeitraum der Landtagswahlen. Das konnte sich nur für alle (was die Wahlbeteiligung angeht) schlecht auswirken. Auf den Wahlkreis bezogen, haben wir unsere Ziele, die wir uns vor der Wahl gesetzt haben, alle erreicht. Wir konnten in Dorsten die mit der Kommunalwahl verloren gegangenen 11 % wieder aufholen. Für uns steht fest: Die Zusammenarbeit der SPD im Wahlkreis 71 hat so gut funktioniert, das wir auch weiterhin gemeinsam an Themen und Anträge für unsere Mitmenschen arbeiten werden. Wir werden wie im Wahlkampf versprochen, auch weiter präsent und ansprechbar für unsere Bürger und Bürgerinnen bleiben.“
Maya Wischnewski (Grüne)

„Wir freuen uns sehr über das gute Ergebnis und bedanken uns für das Vertrauen, welches uns die Bürgerinnen und Bürger geschenkt haben. Wir konnten unsere Stimmen sowohl im Land als auch in Dorsten verdreifachen – dies zeigt dass wir die Themen der Zeit angesprochen haben und die Bürgerinnen und Bürger es uns zutrauen die Themen anzupacken. Für mich persönlich hat es dieses Mal noch nicht gereicht, aber ich bin sehr dankbar für die vielen Gespräche, die ich diesen Wahlkampf mit Mitbürgerinnen, Vereinen und Organisationen führen durfte, und nehme aus diesem Austausch viel für meine weitere politische Arbeit im Stadtrat und Kreistag Recklinghausen mit.“
Lutz Ludwig (FPD)

„Ich bedanke mich herzlich bei allen Bürgern im Wahlkreis, welcher der FDP ihr Vertrauen geschenkt haben. Darüber hinaus geht meine Gratulation an die Gewinner der Wahl, sowie den Gewinner des Direktmandates. Das landesweite Ergebnis ist desaströs. In der Politik will man gestalten. Wer fünf Jahre seines Schaffens und der damit verbundenen Erfolge nicht in entsprechendem Maße kommuniziert, erreicht schlicht und einfach den Adressaten nicht. Inhaltliche Fehler, sicherlich auch bedingt durch eine problematische Pandemie, haben das Augenmerk vom positiven Wirken abgelenkt. Zudem werden interne Entscheidungen der Vergangenheit auf den Prüfstand zu stellen sein, um die künftige Ausrichtung der FDP in NRW nachhaltig positiv zu gestalten.“




























