GSW-Spendenlauf bringt 12.500 Euro:„Wir laufen für eine neue Küche“

Wulfen. Runter vom Sofa, rein in die Turnschuhe und schon startete in der Gesamtschule Wulfen das Event „Sponsorenlauf“.

Seit 43 Jahren hat sich kaum etwas an der Ausstattung unserer Küche und dem Mobiliar getan, obwohl wir das Fach Hauswirtschaft anbieten“, sagte Hermann Twittenhoff.

Dieser Zustand sei nicht hinnehmbar. Nicht nur Schüler waren mit Begeisterung bei der Sache, sondern auch laufbegeisterte Kollegen sorgten für ausgelassene Stimmung auf der Strecke um den See und motivierten in besonderer Weise.

GSW Sponsorenlauf für eine Küche Dorsten
Mehrere Male radelte Tobias Stockhoff auf der Rikscha mit Schulleiter Hermann Twittenhoff und Sekretärin Marita Ordowski als Fahrgäste um den Wulfener See. Foto: GSW

Was noch fehlt, zahlt die Stadt

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 12.500 Euro kamen auf sportliche Art und Weise für die Neuanschaffung des Kücheninterieurs zusammen. „Was noch fehlt, zahlt die Stadt“, versprach Bürgermeister Tobias Stockhoff, der nach einer kurzen Begrüßung auf einer Rikscha den Schulleiter Hermann Twittenhoff und Sekretärin Marita Ordowski, die zurzeit noch amtierende Schützenkönigin von Rhade, um den See kutschierte.

Beim Sponsorenlauf, der von Markus Zöllner und Sandra Ortkrass organisiert wurde, sind weite Teile der Schulgemeinde beteiligt. „Die sportliche Leistung wird von unseren Schülern erbracht, der finanzielle Gegenwert von Familienmitgliedern, Freunden, Vereinen, Firmen oder anderen Sponsoren aus dem gewerblichen Bereich“, so die beiden Sportlehrer.

Stiftsquelle spendierte reichlich Wasser

Die Stiftsquelle spendierte reichlich Wasser und Edeka-Honsel steuerte frisches Obst bei. Die persönliche und emotionale Verbundenheit aller Beteiligten ist hier besonders groß. „Insgesamt erleben Schüler, was Initiative mit Erfolg zu tun hat und wie man als Einzelner einen Beitrag zum Gelingen des großen Ganzen leisten kann: Eine wichtige Erfahrung, die sich gut anfühlt, das Selbstbewusstsein stärkt und durch das gemeinsame Ziel außerdem das „Wir-Gefühl“ der gesamten Schulgemeinde festigt“, meinte Hermann Twittenhoff.

Jeder machte mit

Für den Sponsorenlauf erhielt jeder Schüler im Vorfeld eine Sponsorenkarte über den Klassenlehrer und suchte sich einen oder mehrere Sponsoren. Das konnten Eltern, Oma, Onkel, Bekannte, Unternehmen, Banken, Vereine, Versicherungen oder Geschäftsleute sein. Diese Sponsoren hatten dann die Möglichkeit, dem Kind für jede erbrachte sportliche Leistung einen bestimmten Betrag zu spenden.

Jeder in seinem Tempo

Beim Lauf um den See starteten immer alle Schüler einer Jahrgangsstufe zur selben Zeit. Dabei zählten auch Runden, die gegangen oder gewalkt werden. „Es soll sich schließlich niemand völlig verausgaben, sondern dem Motto „Jeder in seinem Tempo“ folgen“, erklärte Markus Zöllner. Neben dem Lauf konnte beispielsweise auch Inliner gefahren werden. Auf dem Sportplatz wurde ebenfalls ein breites Angebot vorgehalten. Unter anderem zeigten die Dorsten Reapers wie hierzulande American Football trainiert wird und bei Assassini-Sport schnupperten die Schüler die Luft des Kampfsports.

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