Leonie verstärkt die LG Dorsten

Leonie Borchers startet nächstes Jahr für die LG Dorsten. Das Training
übernimmt weiterhin Marianne Laukamp
Foto: privat

Anfragen von anderen Vereinen wurden nicht beachtet

Dorsten (pd). Wenn eine Jugendliche im ersten U18-Jahr Fünfte über 3.000 m und Sechste im Crosslauf bei Deutschen Meisterschaften wird – und dann noch für einem kleinen, relativ unbekannten Verein startet – weckt das, nicht nur in der Leichtathletik, in aller Regel Begehrlichkeiten. Anfragen aus der näheren und weiteren Umgebung gab es für Leonie Borchers (DJK VfL Billerbeck) genügend.

Der Kontakt ihrer Heimtrainerin Marianne Laukamp zu LG-Trainer Leo Monz-Dietz, der bereits deren Kinder Florian und Jasmin trainierte, gab wohl den Ausschlag, dass die 16jährige im nächsten Jahr im blauen Trikot der LG Dorsten starten wird. Trainieren wird Leonie weiterhin unter Leitung von Marianne Laukamp, schwerpunktmäßig in Billerbeck.

Nach dem in den letzten Jahren im Leichtathletik-Kreis Recklinghausen die Trauer über Abgänge von leistungsfähigen Athleten in andere Kreise überwog, gibt es jetzt diese erfreuliche Meldung für die LG Dorsten. Leonie Borchers wird im nächsten Jahr das LG-Mädchen-Team um Teresa Schulte-Wermlinghoff und Teresa Brosthaus verstärken.

Zukunft könnte „weiblich“ sein

Nach fünf Mannschaftsmedaillen bei Deutschen Meisterschaften (1 x Gold, 3 x Silber, 1 x Bronze) für die überwiegend dem Jahrgang 1997 angehörenden Jannek Kohle, Julius Scherr, Marvin Hebenbrock und Niklas Schmitz (Crosslauf) sowie Lutz Holste, Marvin Weiss und Simon Jaschke (Halbmarathon) könnten die Medaillenhoffnungen der Dorstener im Laufbereich in Zukunft „weiblich“ sein.

Aber auch Einzelmedaillen bei den „Deutschen“, quasi in der Nachfolge von Julius Scherr (Silber über 10.000 m), Jannek Kohle (Bronze über 5.000 m) und Christina Honsel (Gold und Bronze im Hochsprung, alle U20), erscheinen für die LG-Damen zukünftig nicht unmöglich.

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.