Demokratie, Menschenwürde und Respekt – das sind die Kernthemen des Stadtdialoges. Mit Luisa Altegoer aus Lembeck hat die Stadt nun eine zweite Botschafterin für diese Anliegen bestimmt.
Die Ernennung zu „Botschafterin für den Stadtdialog für Menschenwürde, Demokratie und Respekt“ erfolgte in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am vergangenen Mittwoch. Luisa Altegoer ist damit neben Uwe Senftleben das zweite Gesicht der seit 2018 bestehenden Initiative.
Mit dem Stadtdialog hatte Dorsten vor vier Jahren eine Institution geschaffen, die zum Austausch über gesellschaftliche Werte anregen soll. Hintergrund war die Beobachtung, dass auch in Deutschland extremistische Positionen immer lauter vertreten werden. Auch offene Ablehnung der Demokratie sei zunehmend zu einer Herausforderung geworden.

Werbung für demokratische Werte
Der Stadtdialog soll dieser Entwicklung ausdrücklich positive Aktionen entgegensetzen. Hier kommen auch die Botschafter ins Spiel: Sie sollen die Menschen anregen, sich ebenfalls für Demokratie, Menschenwürde und Respekt einzusetzen. Gelegenheit dazu bieten etwa die Dorstener Tage des Grundgesetzes im Herbst.
Die Organisatoren der Woche für das Grundgesetz waren es auch, die Luisa Altegoer für das Ehrenamt der Botschafterin vorgeschlagen hatten. Dabei hatte eine wichtige Rolle gespielt, dass die Psychologin schon an Stelle in Dorsten aktiv für demokratische Werte eintritt.
Bürgermeister Tobias Stockhoff ist von Altegoers Eignung für den Posten voll überzeugt. Stockhoff: „Wir begrüßen ganz ausdrücklich, dass hier ein junger Mensch mitwirkt.“
Luisa Altegoer soll nun weiter für den Stadtdialog und seine Werte werben und sich aktiv für seine Ideen und Ziele – die Stärkung der Demokratie – einsetzen.




























