StartStadtteileLembeckLöschzug Lembeck wird 112: Einsatz mit Gottes Segen

Löschzug Lembeck wird 112: Einsatz mit Gottes Segen

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Zum 112. Geburtstag bekommt der Löschzug Lembeck zwei neue Einsatzfahrzeuge. Die roten Laster erhielten am Sonntagmorgen eine feierliche Einsegnung. Gemeinsam beteten die Anwesenden auch für die Einsatzkräfte.

Der Sonntag begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der St. Laurentius-Kirche mit Pfarrer Alfred Voss. Danach begleiteten der Spielmannszug Grün-Weiß Lembeck und die Blaskapelle Harmonie Lembeck e.V. die Feuerwehr zum Gerätehaus. Das ganze Dorf schien auf den Beinen zu sein, um dem fröhlichen Aufzug beizuwohnen. Vor dem Gerätehaus warteten schon zwei blitzblank polierte und blumengeschmückte Feuerwehrfahrzeuge. Diese segnete Diakon Burkhard Altrath gemeinsam mit Kindern des St. Laurentius-Kindergartens und des Don-Bosco-Kindergartens, die die Patenschaft für die Fahrzeuge übernommen haben.

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Bürgermeister betont Wert moderner Fahrzeuge

Gute persönliche Schutzausstattung und eine gute Grundausstattung seien entscheidend für eine gut funktionierende Feuerwehr, findet auch Bürgermeister Tobias Stockhoff. „Dazu gehören auch schnelle Einsatzfahrzeuge, die eine gute Ausstattung haben“, betont er. Und die ist bei den neuen Fahrzeugen natürlich serienmäßig dabei. Eine Notstromversorgung legen, ein Areal ausleuchten, Brände löschen, Unfälle absperren und sichern, all das ist mit der mitgeführten Ausrüstung kein Problem. Im Falle eines Falles können sich die Feuerwehrleute auch während der Fahrt noch ankleiden, so dass der Einsatzort noch schneller erreicht ist. „Uns als Stadt Dorsten ist es wichtig, dass wir unsere ehrenamtlichen Löschzüge, aber auch die hauptamtliche Wehr mit guten Fahrzeugen ausstatten“, so Stockhoff. 

Ein besonderes Ehrenamt

Auch für die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte beim Löschzug Lembeck fand der Bürgermeister lobende Worte. „Wir haben viele Ehrenämter in unserer Stadt, für die wir sehr, sehr dankbar sein dürfen“, so Stockhoff. Das Ehrenamt „Feuerwehr“ unter dem Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ sei dennoch ein besonderes Ehrenamt. „Es ist ein nicht planbares Ehrenamt, da man neben den geplanten Übungsabenden zu jeder Tages- und Nachtzeit zum Einsatz gerufen werden kann. Es ist ein Ehrenamt, bei dem man selbst Leib und Leben in Gefahr bringt, um andere Menschen zu retten.“ Zudem sei es ein Ehrenamt, welches allen Menschen ohne Unterschied zugute komme.

Der Bürgermeister gratulierte dem Löschzug Lembeck zum 112-jährigen Bestehen. Nach der Einsegnung und den festlichen Worten wurde dieser besondere Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür kräftig gefeiert.

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