StartNatur und GartenMinisterin bedauert Wolfsrisse - Weidetierhalter sind verzweifelt

Ministerin bedauert Wolfsrisse – Weidetierhalter sind verzweifelt

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Weidetierhalter trafen sich heute an der Wiese in Gahlen von Christiane Rittmann. Dort gab es in der Nacht erneut einen Schafsriss, vermutlich wieder durch die Schermbecker Wölfin Gloria von Wesel (wir berichteten).

Wie hoch ein Hund springen kann, zeigt dieses Foto an der Weide von Christiane Rittmann. Foto: BürgerForumGahlen

Während heute die Umweltweltministerin NRW Ursula Heinen-Esser ihr außerordentliches Bedauern darüber ausdrückt, dass es im Wolfsgebiet Schermbeck in den zurückliegenden Tagen wiederholt zu Schaf- und Damtierverlusten gekommen ist, zeigen sich die Weidetierhalter und Landwirte betroffen und schon fast hilflos. Wie Christiane Rittmann. Sie ist regelrecht verzweifelt, zumal insgesamt zehn von nachgewiesen Schafrissen auf das Konto von Gloria von Wesel gehen.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

„Nutztierrisse belasten die Herden und die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter enorm. Daher müssen wir die Weiden so gut es geht schützen“, sagt Heinen-Esses.

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Wie gut sollen aber die Weidetierhalter ihre Wiesen eigentlich schützen? Drei große Fragezeichen, auf die allerdings auch die Umweltministerin so gut wie keine Antwort hat. Sie betont lediglich, dass im vergangenen Jahr und den zurückliegenden Monaten mit finanzieller Unterstützung des Landes die Weiden zusätzlich gut gesichert werden konnten. So gut, dass Gloria von Wesel dennoch die Zäune mit Leichtigkeit überwinden konnte. Das zeigte sich auch erneut wieder in der vergangenen Nacht auf der Weide in Gahlen am Meesenmühlenweg. Trotz der von LANUV vorgeschriebener Höhe und Stromlitzen.

Wolfsriss Gahlen Gloria von Wesel
Foto: BürgerforumGahlen Wolf

„Wir wissen nicht mehr, was wir tun können.  Ich gehe davon aus, dass ich meine Tiere best möglichst hier und auf der anderen Wiese geschützt habe. Wir müssen jetzt abwarten was passiert und es muss dringend mit dem Ministerium ein Gespräch geben, wie es hier im Wolfsgebiet Schermbeck weitergehen kann, weil sonst gibt es hier, wenn sich nichts ändert, ab Dezember  keine Schafe mehr geben wird“, so Rittmann.

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