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Mit dem Rad in die Rente – 620 Kilometer von Bad Saarow nach Dorsten

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Dorsten (Pressemitteilung). Nach neun Tagen und rund 620 zurückgelegten Rad-Kilometern nahmen am vergangenen Samstag Bürgermeister Tobias Stockhoff und einige Kollegen aus dem E.ON Konzern sowie Freunde und Verwandte den Dorstener Jörg Berg vor dem Rathaus in Empfang.

Mit dem Rad in die Rente

Jörg Berg arbeitet seit mehr als 20 Jahren für das Energieunternehmen E.DIS in Brandenburg. Jahrelang ist er zwischen seinem Arbeitswohnsitz Bad Saarow am Scharmützelsee und seiner Heimatstadt Dorsten hin und her gependelt. Zum Abschluss seines langen Berufslebens hatte sich der 60-jährige Dorstener etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Jörg Berg legte die rund 620 Kilometer lange Strecke zwischen Bad Saarow und Dorsten in mehreren Etappen zurück und lud auch Mitmenschen entlang der Strecke dazu ein, ihn auf einer Etappe zu begleiten. Wegen einer Verletzung musste er seinen Plan dahingehend ändern, dass er die Strecke, die er ursprünglich laufen wollte, mit dem Fahrrad zurücklegte. In der Zeit vom 30. Juli bis 7. August bewältigte Berg die Strecke in neun Etappen mit Tagesleistungen zwischen 35 und 97 Kilometern.

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Spende kommt dem Sozialdienst katholischer Frauen in Dorsten zu Gute

“Ich möchte mit dieser Aktion ein Zeichen für das Bewusstsein zur Nachhaltigkeit und unserer sozialen Verantwortung und Verbundenheit mit der Natur setzen. Es geht mir nicht um sportliche Höchstleistung, sondern viel mehr um die Freude an der Natur”, sagte Berg. Außerdem sammelte Berg  auf jeder Etappe Spenden für den Sozialdienst katholischer Frauen e.V. in Dorsten, um insbesondere benachteiligten Kindern und Familien in schwierigen Lebenssituationen zu helfen. Nach seiner Ankunft in Dorsten beginnt für Berg ein neuer Lebensabschnitt: Nach 42 Berufsjahren fuhr er mit dem Rad in die Rente.

(Von rechts) Bürgermeister Tobias Stockhoff, Dieter Schröder, Kollege aus Hannover, Hendrik Oppenheimer, Kollege aus Hamburg, Bastian Reinsdorf und Markus Droste, beides Kollegen von Westenergie nahmen Jörg Berg (im Stuhl) vor dem Rathaus in Empfang.

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