StartJugend„Mobbing betrifft viele“: Stockhoff setzt beim Filmdreh ein Zeichen

„Mobbing betrifft viele“: Stockhoff setzt beim Filmdreh ein Zeichen

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Mobbing ist oft leise, aber die Folgen sind laut. In Dorsten wird das Thema jetzt bewusst in den Mittelpunkt gerückt. Bürgermeister Tobias Stockhoff steht dafür sogar selbst vor der Kamera und unterstützt ein Filmprojekt, das Kinder und Jugendliche stärkt.

Dreh zwischen Jugendlichen und Kamera

Klappe, Kamera, mehrere Anläufe. Mitten im Geschehen steht Tobias Stockhoff und probiert eine Szene erneut. Routine bei öffentlichen Auftritten bringt er mit, doch die Situation im Kreis junger Teilnehmender verlangt Konzentration.

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Bürgermeister Tobias Stockhoff steht beim Filmprojekt gegen Mobbing in Dorsten umringt von Kindern und Jugendlichen vor der Kamera
©Babette Montemurri

Am Donnerstag begleitet der Bürgermeister ein Filmprojekt im Rahmen des Kulturrucksacks 2026. Kinder und Jugendliche entwickeln gemeinsam mit der VHS sowie der Kinder- und Jugendkultur Dorsten Szenen, die sich mit Mobbing auseinandersetzen.

Die Kamera läuft, die Jugendlichen beobachten aufmerksam. Auch der Bürgermeister wird Teil der Szene. Mehrere Anläufe sind nötig, bis alles sitzt.

„Mobbing darf nicht im Dunkeln bleiben“

Warum ihm das Projekt wichtig ist, erklärt Stockhoff im Gespräch: „Mobbing betrifft immer mehr Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene. Ich finde es gut, dass VHS und Kinder- und Jugendkultur Dorsten das Thema im Rahmen des Kulturrucksacks 2026 mit einem Filmprojekt aufgreifen.“

Seine Hoffnung sei, dass Kinder und Jugendliche den Film gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften oder Vereinsverantwortlichen sehen und ins Gespräch kommen. „So kann das Thema sichtbar werden, Betroffene können sich eher öffnen und Prävention greifen, damit Mobbing gar nicht erst entsteht.“

Bürgermeister Stockhoff aus Dorsten dreht mit Jugendlichen einen Film
©Babette Montemurri

Austausch als Ziel des Projekts

Im Mittelpunkt steht nicht nur der Film selbst, sondern vor allem der Austausch danach. Stockhoff betont, wie wichtig niedrigschwellige Angebote seien, die Gespräche anstoßen.

Der Film soll Hemmschwellen abbauen und dazu ermutigen, eigene Erfahrungen zu teilen. Gerade im gemeinsamen Austausch, etwa mit Eltern, Lehrkräften oder im Verein, könnten Situationen besser eingeordnet und Unterstützung gefunden werden.

Das Projekt zeigt, wie kulturelle Arbeit konkrete gesellschaftliche Themen aufgreift. Und wie wichtig es ist, hinzuschauen, bevor aus kleinen Konflikten ernsthafte Probleme werden.

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