Bis 2024 sollen rund 60.000 Euro in Digitalisierung, ein Lese-Café, eine Veranstaltungsbühne und -technik sowie neue Möbel investiert werden.
Vor vier Jahren wurde der Plan aufgestellt, wie die Stadtbibliothek „zukunftssicher“ und vor allem für Besucher*innen attraktiver gestaltet werden soll. Jetzt soll der Stadtrat die letzten „Schwerpunktziele“ auf den Weg bringen, mit denen die aktuelle Umgestaltung bis 2024 abgeschlossen werden soll.
Flexiblere Öffnungszeiten
Einer der Kernpunkte der Modernisierung werde laut Verwaltungsvorlage die Veränderung der Öffnungszeiten sein. Um diese den Wünschen der Besucher*innen anzupassen, könnte es künftig neben Öffnungen an Sonntagen auch die Einführung von Selbstbedienungsmodellen geben. Das Land NRW hat eigens dafür ein 1,2 Millionen Euro großes Förderprogramm aufgelegt, von dem nun auch Dorsten profitieren soll. Einen entsprechenden Förderantrag hat die Verwaltung bereits gestellt.
Digitalisierung und Lese-Café
Ein weiterer Schwerpunkt soll in den kommenden beiden Jahren auf dem digitalen Ausbau liegen. Geplant sind demnach sogenannte „Lernkabinette“, ausgestattet mit WLAN, Lademöglichkeiten, Laptops, Tablets, Druckern und Scannern. Allein dafür rechnet die Verwaltung mit Kosten in Höhe von rund 17.000 Euro. In 2023 sollen weitere 12.000 Euro in die Einrichtung eines Lese-Cafés fließen. In erster Linie geht es dabei um den Bau eines abgeschlossenen Küchenbereichs.
Veranstaltungen auf neuer Bühne
Doch die Stadtbibliothek soll nicht nur zum stillen Treffpunkt für Lesefreunde werden. Geplant ist außerdem die Installation einer Bühne, die, ausgestattet mit Licht- und Tonanlagen sowie Präsentations- und Streamingtechnik, Raum für vielfältige Veranstaltungen bieten soll. Gebaut werden soll dieser Bühnenbereich ebenfalls in den kommenden beiden Jahren. Die kalkulierten Kosten von mindestens 25.000 Euro will die Stadt möglichst auch durch Fördergelder decken.
Abschließend steht bis 2024 noch der Kauf von Funktions- und altersgerechte Möbeln sowie Raumteilern an. Geplante Kosten dafür: 15.000 bis 20.000 Euro. Auch hierzu sollen Fördermittel eingeworben und beantragt werden.
Zu diesen einmaligen Kosten will die Stadt ab 2022 jährlich den Etat für Veranstaltungen in der Stadtbibliothek auf 10.000 Euro verdoppeln. Für notwendige Lizenzen für Datenbanken und Streamingdienste sollen ab 2022 jährlich 3000 Euro bereit gestellt werden.




























