Montessori-Schüler malen Bilder für Flüchtlinge

Über 100 Bilder sind am letzten Schultag vor den Osterferien an der Realschule am Montessori-Campus entstanden. Sie sind als Geschenk an ukrainische Kriegsflüchtlinge in Dorsten gedacht.

„Die Schülerinnen und Schüler haben die liebevolle Idee entwickelt, ihre geballte Kreativität am letzten Schultag für ein kleines Lächeln im Herzen der Menschen einzubringen“. So beschreibt Vanessa Jagusch vom Montessori-Campus die besondere Kunstaktion. Die Bilder kommen Menschen zugute, „die alles verlassen mussten. Diese sind nun ohne Heimat und oftmals ohne eigene vier Wände in Sammelunterkünften untergebracht“. In fünf großen Werkstätten wurden unzählige Leinwände mit allem bemalt, was die breite Farbpalette und das kunterbunte Materialangebot so hergaben.

Die Bilder sollen die Unterkünfte der Kriegsflüchtlinge etwas wohnlicher machen. Foto: Jagusch

„Beseelt von dem Wunsch der emsigen jungen Malerinnen und Maler, noch der einfachsten Unterkunft ein Gefühl von persönlicher Behaglichkeit zu spenden“ seien die Montessori-Schüler ans Werk gegangen, so Jagusch. Es enstanden farbenfrohe Bilder als mutmachende Zeichen und Symbole der Verbundenheit. Die Übergabe der Kunstwerke erfolgt Ende Mai an Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Die Montessori-Schüler gingen voller Freude ans Werk. Foto: Jagusch