In kleiner Besetzung machen die Musiker vielen Dorstener Pflegeheimbewohnern eine große Freude

Dorsten (pd). Musik gegen Einsamkeit – das will das Blasmusikorchester St. Antonius mit seiner Musik erreichen: Ein Ständchen als Zeichen der Solidarität mit pflegebedürftigen Menschen.

Auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Dorstener Pflegeheime und Wohnstätten spüren die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich. Sie dürfen sich nicht in Gruppen treffen, außerdem dürfen sie, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt Besuch empfangen. Das wissen auch die Musikerinnen und Musiker des Blasorchesters St. Antonius.

Bereits rund um die Ostertage hatte das Ensemble vor Dorstener Pflegeheimen und Wohnstätten gespielt, um den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Freude zu machen. Jetzt wiederholten sie diese tolle Aktion in der Adventszeit.

Die Stadtagentur Dorsten unterstützte das Blasorchester dabei gerne und erkundigte sich zuvor beim Pflegepersonal und den Hausleitungen, ob Interesse besteht. „Die Begeisterung war sofort groß“, berichtet Sabine Fischer, die Leiterin der Stadtagentur.

In kleinen Teams positionierten sich die Musikerinnen und Musiker vor den insgesamt 16 Häusern und spielten jeweils etwa eine halbe Stunde lang bekannte Weihnachtslieder. Die Bewohnerinnen und Bewohner freuten sich sehr über diese Abwechslung, sie hörten aufmerksam zu, sangen mit und applaudierten bei jeder kleinen Pause. Manche hatten sogar Bilder gemalt oder hielten Schilder hoch mit dem Namen des Orchesters.

„Die Freude über diese Abwechslung war bei allen deutlich zu spüren. Auch die Musiker hatten großen Spaß, sodass sogar noch die eine oder andere Zugabe gespielt wurde“, sagt Sabine Fischer.

Die Auftritte in kleiner Besetzung mit Trompete, Klarinette und Querflöte ließen sich auch unter Einhaltung der gebotenen Abstandsregelungen sehr gut realisieren. Wer in ausreichender Entfernung etwas davon hören und erleben durfte, der hat diese Freude spüren können.

Der Dank gilt den Musikerinnen und Musikern, aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Häusern, die die Aktion wunderbar unterstützt haben.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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