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Mittwoch, April 17, 2024
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Netzwerk Grünpflege: Gemeinsam aufblühen

Veröffentlicht am

Ideen die blühen können – Wir verschönern unsere Stadt – Wer macht mit?

Wie können Bürger der Stadt Dorsten in die Grünpflege mit eingebracht werden? Nicht nur für sich selbst, sondern für ihren Stadtteil?

Seit rund zwei Jahren gibt es immer mehr Menschen in Dorsten, die sich der Initiative des Ehepaare  Claudia und Gerhard Jendrzey unter dem Motto – „wie verbessere ich das äußere Erscheinungsbild meiner Stadt“ angeschlossen haben.

Unsere Stadt soll schöner werden – ein Gemeinschaftsprojekt einer Bürgerschaft (Stadtsfeld) und der Stadt Dorsten. Viele Ideen wurden bereits umgesetzt.

v.l. Koordinator Joachim Thiehoff, Martin Hollstegge (Büro Bürger-Arrangement), Bürgermeister Tobias Stockhoff, und Claudia und Gerhard Jendrzey. Foto: Daniel Bosse

„Wir können aber nicht darauf warten, dass irgendwer bei der Verbesserung des äußeren städtischen Erscheinungsbildes aktiv wird, sondern wir müssen uns selber darum kümmern und möchten möglichst viele Bürger und Gruppen für dieses Projekt gewinnen“, sagen Claudia und Gerd Jendrzey. 

Neues „Make-up“ in Dorsten

Das Ehepaar gehört mit zu den freiwilligen Aktiven, die sich um das „Make-up“ ihrer Stadt kümmern. Aber:  Nur gemeinsam sind wir stark. „Deshalb sehen wir uns nicht als Konkurrenz zu der Stadtverwaltung, sondern möchten diese mit unseren Ideen ergänzen. Wenn möglich, mit vielen Bürgern und der Verwaltung eng an einem Strang ziehen“.

Dies war der Ansatz von den Anwohnern, unter anderem von Claudia und Gerd Jendrzey, Hans-Jürgen Welz, Thorsten Hetkamp und Gisela Gillmann. Sie suchten am Montag ein gemeinsames Gespräch mit Bürgermeister Stockhoff mit dem Ziel, einen gemeinschaftlichen Kooperationsvertrag sowie einen Maßnahmeplan zu entwickeln. 

Alle Stadtteile

Dass bisher Erreichte, die Beteiligung von Anwohnern und Bürger und wie es weiter gehen kann, um das städtische Erscheinungsbild zu verbessern,  darüber diskutierten Joachim Thiehoff vom Büro Bürger-Arrangement, Martin Hollstegge und das Ehepaar Jendrzey mit Tobias Stockhoff. Besonders überzeugt hat Stockhoff die Idee, dass die Akteure nicht nur vor der „eigenen Haustür“ kehren, sondern sich auch für alle Stadtteile starkmachen wollen. Darüber hinaus sieht Stockhoff gepflegte Grünflächen nicht nur als eine optische Verschönerung, sondern als einen echten Mehrwert für Immobilien.

Bereits jetzt gibt es zahlreiche Bürger, die sich um die Sauberkeit in Dorsten und deren Grünanlagen kümmern. Hinzu kommen etwa 90 mit der Stadt vereinbarte Patenschaften.

Gemeinsam sind wir stark

Was aber kann noch gemacht werden, damit Bürger, Politik und Verwaltung an einem Strang ziehen um gemeinsam mehr zu erreichen?

Bereits im Vorfeld erarbeitete die Gruppe verschiedene Einzelpunkte für mehr Bürgerbeteiligung und Bekanntmachung des Projektes. Dazu gehörte die Erstellung von Newsletter, der Aufbau einer Homepage, es wurden Sponsoren gesucht, Pläne für die Gestaltung von Freiflächen sowie Grünpflege erstellt und Patenschaften geschlossen. „In den zwei Jahren wird wohl auch der eine oder andere private Euro in das Grünflächenprojekt geflossen sein. Solange finanzielle Mittel vorhanden sind, ist die Stadt natürlich gerne bereit, das Projekt zu unterstützen“, so Stockhoff.

Gute Vernetzung

Besonders wichtig sei aber eine gute Vernetzung von allen Aktivitäten sowie die Unterstützung von Gruppen Gleichgesinnter untereinander, um somit ein bürgerschaftliches „Netzwerk für Grünpflege und Gestaltung in Dorsten“ zu erschaffen.

Die bereits jetzigen Ergebnisse machen Claudia und Gerd Jendrzey Mut, nicht nur weiter zu machen, sondern sie möchten im nächsten Schritt nun den regelmäßigen Informationsaustausch der Stadtteile organisieren sowie besonders einzelne, bereits aktive Bürger unterstützen und Hilfestellung geben. „Es gibt im gesamten Stadtgebiet überzeugende Lösungen, die häufig nicht bekannt sind und von denen andere Menschen profitieren können“, so Claudia und Gerd Jendrzey. 

Wer sich dem „Netzwerk für Grünpflege und Gestaltung in Dorsten“ anschließen möchte,  kann sich mit einer Mail an [email protected] wenden, oder den „Newsletter“ abonnieren. 

Weitere grüne Themen

Es geht aber nicht nur um „grüne“ Themen. Die Einbindung der Kirchengemeinden, des Seniorenschutzbundes, des Bezirksbeamten der Polizei und unterschiedlicher Gruppen des Stadtsfeldes sind erklärtes Ziel.  Die Anwohner, davon sind die Akteure im Stadtsfeld weiterhin überzeugt, haben es in der Hand, ihr Umfeld positiv zu gestalten.

Daniel Bosse

 

 

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