
Der neue König vom Schützenverein Dorf-Hervest ist Michael Wessels


Details:
- Der Vogel fiel um 15:24 Uhr mit dem 208. Schuss
- Seine Königin ist Anna Lauber
- Mit um die Krone schossen Carsten Vospohl und Jörn Prohl
- Weitere Infos folgen
Es kann nur einen geben
So steht es in den Statuen eines jeden Bürgerschützenvereins. Es wird derjenige König, der den letzten Schuss abgibt.

In diesem Fall war es nach einem, und im wahrsten Sinne des Wortes heißen und spannenden Schießduell an der Vogelstange im Dorf-Hervest, Michael Wessels, der dem hölzernen Vogel mit dem 208. Schuss den Garaus machte.
Seine Kontrahenten waren Carsten Vospohl und Jörn Prohl, die wie Wessels sich gegen Ende nur noch voll auf das Schießen konzentrierten.

Die Königin Anna Lauber war schnell gefunden. Das neue Königspaar wird für die nächsten zwei Jahre nun das Schützenvolk im Dorf-Hervest gemeinsam Angie und Andreas Mai, Yvonne und Andrè Vodo sowie Reichskanzler Jörn Prohl und Janis Hüther regieren.

Vorab sicherte sich Jörn Prohl mit dem 66. Schuss die Krone, den Apfel holte Norbert Künsken, das Zepter sicherte sich Thomas Wessling. Der rechte Flügel geht an Florian Scheuch und Jonas Humbert schoss dem Vogel den linken Flügel ab.

Viele Oh`s und Ah`s gab es während des Schießduells. Und wie Bürgermeister Tobias Stockhoff am Ende sagte: „Es war absolut ein wirkliches spannendes Schießen“. Aus einer halben Stunde sei eine Stunde geworden und teilweise habe er das Gefühl gehabt, als wenn dort oben am Vogel „Feinsägearbeit“ geleistet wird. „Ich möchte mich noch einmal recht herzlich bei den beiden Mitanwärtern bedanken.

Es ist immer wichtig, dass es echte Anwärter gibt und nicht nur Leute, die am Ende einfach nur die Schüsse daneben setzen“. Und wirklich echte Anwärter waren alle. „Mein Gott war das ein tolles Vogelschießen. Es hat gezeigt, dass unser Vogelbauer wieder einmal einen qualitativ hochwertigen, aber nicht unbezwingbaren Vogel erstellt hat“, freute sich Dirk Richter (1. Vorsitzender).

Zum Abschluss holte sich Stockhoff den Hauptmann der 2. Kompanie Karsten Fromm auf „ein ernstes Wort“ nach vorne. „Wie kann es sein, dass der Sohn von Hans Fromm bei der Parade rote Socken trägt?“

Dazu Karsten Fromm als Entschuldigung. „Der ehemalige König André wünschte sich halt rote Socken“. Bürgermeister Stockhoff reagierte politisch. „Hauptmann Fromm, ihnen ist es auch bewusst, dass es Befehle gibt, die man nicht befolgen, oder sogar ablehnen muss“, setze Stockhoff hinzu und überreichte dem Übeltäter als Mahnung an sein Vergehen ein paar neue schwarze Socken.




























