StartAnzeigeOktoberfest Feldmark 2025: Bayerisches Hochgefühl in Dorsten

Oktoberfest Feldmark 2025: Bayerisches Hochgefühl in Dorsten

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Die Schützen laden am 27. September bereits zum 18. Mal zu ihrem großen Oktoberfest Feldmark 2025 ein. Im Festzelt an der Wilhelm-Norres-Straße erwartet die Besucher ein Abend voller bayerischer Traditionen, stimmungsvoller Musik und kulinarischer Schmankerl. Mit offizieller Genehmigung der Stadt München, die den Begriff „Oktoberfest“ schützt, darf sich das Dorstener Fest auch ganz offiziell so nennen.

Seit rund zwei Jahrzehnten beweisen die Mitglieder des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Dorsten Feldmark I & II, dass sich auch im Ruhrgebiet eine echte Wies’n-Atmosphäre aufbauen lässt. „Wir wollten von Anfang an ein Fest für alle Generationen schaffen. Heute sind wir stolz darauf, dass Teenager und Boomer bei uns friedlich und ausgelassen miteinander feiern“, erklärt Detlef Timmer, erster Vorsitzender des Vereins.

Foto: Julian Konezka

Neuer Termin soll Spätsommerwetter bringen

In diesem Jahr beginnt das Oktoberfest außerhalb der Herbstferien, nämlich schon am Freitag, 27. September ab 17 Uhr. Timmer erläutert: „Viele unserer treuen Gäste waren während der Herbstferien oft verhindert. Mit dem neuen Termin kommen wir ihrem Wunsch entgegen und hoffen zugleich auf ein paar spätsommerliche Sonnenstrahlen.“

Die Liveband „VIP`$“ sorgt wieder für authentischen Wies’n-Sound. „Da zeitgleich auch in München und Stuttgart die großen Volksfeste laufen, heißt das für die engagierte Band unter anderem eine Hin- und Rückfahrt aus und nach Süddeutschland“, so Timmer.

Tracht beim Oktoberfest Feldmark ist willkommen, aber nicht Pflicht

Rund 2.500 Besucher werden auch in diesem Jahr erwartet. „Alle unsere Gäste kommen ausnahmslos zum Feiern. Und wenn vom Teenager bis zum Boomer alle sich auf der Tanzfläche in den Armen liegen, dann macht uns das als Verein schon auch ein bisschen stolz auf diesem Wege, etwas für Dorsten zu tun“, betont Timmer.

Foto: Julian Konezka

Der Großteil erscheint traditionell in Dirndl oder Lederhose, doch niemand wird ausgeschlossen, wenn er ohne Tracht kommt. „Nein, alle Interessierten sind willkommen – auch, wenn das passende Outfit nicht im Schrank hängt. Die allermeisten Gäste kommen tatsächlich aber passend gekleidet, aber das kann ja auch das karierte Hemd bzw. die Bluse sein“, so Timmer.

Gäste aus der gesamten Region

Was einst ein Dorstener Geheimtipp war, hat sich längst herumgesprochen. „Unser König hat letztes Jahr am Einlass ganz viele Besucher persönlich begrüßt und im Gespräch wird da ein ganzer Blumenstrauß an Postleitzahlen genannt: Marl, Herten, Recklinghausen, Schermbeck, Buer uvm. Da scheint die Mundpropaganda gut zu funktionieren, sodass Bekannte und Arbeitskollegen mitgebracht werden“, berichtet Timmer.

Foto: Julian Konezka

Von der Boomphase zum gesunden Maß

„Als wir mit dem Konzept vor ca. 20 Jahren noch ganz alleine waren, hatten wir tatsächlich einen unglaublichen Boom mit über 4.000 Besuchern in der Spitze. Da erzählt man sich heute noch, dass Kondenswasser vom Zelt tropfte“, erinnert sich Timmer. „Mit 2.500 bis 3.000 Besuchern haben wir mittlerweile ein stabiles, gesundes und viel schöneres Niveau erreicht.“

Gleichwohl betont er: „Es stimmt aber auch, dass wir jedes Jahr aufs Neue unsere Gäste, gerade die nachwachsende Zielgruppe, für uns gewinnen müssen.“

Fassanstich, Live-Musik und Schmankerl-Dorf

Nach der offiziellen Begrüßung folgt der traditionelle Fassanstich durch König Bruno I. Sailer und Königin Jenny I. Dreckmann. Timmer schmunzelt: „Für das erste Mal ganz okay. Ihm ist zwar vor Nervosität, oder weil er Spökes machen wollte, der Hammer aus der Hand gefallen, aber der Hahn war zügig drin und dicht. Dank des Freibiers, das dann an die Feiernden verteilt wird, wird man ihm aber wohl auch verzeihen, wenn er ein paar mehr Schläge braucht.“

Anschließend heizen die „VIP`$“ und Sängerin Ina Colada dem Publikum ein. Schon kurz nach dem Anstich ist Tischtanz erfahrungsgemäß garantiert.

Foto: Julian Konezka

Für den kulinarischen Genuss sorgt das Schmankerl-Dorf. „Spießbraten, Schweinshaxe und Leberkäs wird es zum Beispiel in unserem Schmankerl Dorf geben. Dazu Lebkuchenherzen, auch wenn die eher nicht zum Verzehr gekauft werden. Aber auch die klassische Pommes oder Currywurst bieten wir an“, zählt Timmer auf.

Bayerische Tradition in Dorsten

Das Oktoberfest in Dorsten-Feldmark ist weit mehr als nur eine Zeltfete. Es ist ein Stück gelebte bayerische Tradition mitten im Ruhrgebiet. Wer echtes Wies’n-Feeling mit Blasmusik, deftigen Schmankerln und ausgelassener Stimmung erleben möchte, sollte sich rechtzeitig Tickets sichern. Dann heißt es bald: „O’zapft is!“

Tickets rechtzeitig sichern

„Die Eintrittskarten werden im Onlineshop der Vereinten Volksbank Dorsten bzw. zu Geschäftszeiten am Schalter verkauft“, erklärt Timmer. „Zudem sind wie in den Vorjahren Vorverkaufsstellen die Bäckerei Krietemeyer an der Kirchhellener Allee und die Getränkewelt van der Moolen an der Bochumer Straße. Bei jedem Vorstandsmitglied kann man aber auch unkompliziert seine Karten erwerben.“

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