Oldtimer-Treffen am Zechengelände Fürst Leopold fand trotz Verbot statt – Offiziel verboten, inoffiziell stattgefunden
HERVEST. Der Karfeitag gehört mit zu höchsten Feiertagen bei Christen und wird auch „Stiller“ oder „Hoher Freitag“ genannt.
Ein Grund dafür, dass das heutige Oldtimer-Treffen an der Zeche Fürst Leopold von offizieller Stelle abgesagt und auf den 1. Mai verlegt wurde. Eigentlich, denn es kam anders. Trotz Verbot tummelten sich fast 300 Oldtimer auf dem Parkplatz am Zechengeände.

Eine Ausfahrt mit ihrem Mustang in Grüne, mit Abstecher zum Oldtimertreffen nach Dorsten, machte heute Familie Haasler aus Raesfeld. Die Raesfelder wussten von dem Verbot, aber „wir sind einfach mal auf Gut Glück dort hin gefahren, und bereits auf dem Hinweg sahen wir viele Oldtimer, die in diese Richtung fuhren“, erzählt Petra Haasler. Das Raesfelder Ehepaar waren somit nicht die Einzigen am Karfreitag, die an der Veranstaltung trotz Absage von offizieller Stelle sich in die Reihe von Gleichgesinnten einreihten. „Es waren bestimmt mehrere hundert Oldtimer da und das Wetter spielte prima mit“, so Haasler, die den Feiertag für eine Ausfahrt mit ihrem Ami-Schlitten nutzte.
Gut besucht war nicht nur der Parkplatz am Creativ-Quartier, auch die Restaurationen hatte jede Menge. Besonders reger Betrieb herrschte an den Tankstellen. „Das standen die Autos teilweise Schlange“, so Haasler.
Petra Bosse




























