Mit vereinten Kräften sorgten Eltern und Kinder des Leichtathletik-Teams Dorsten dafür, dass die Sportanlage an der Marler Straße wieder nutzbar ist. Eine gemeinsame Aktion brachte nicht nur saubere Bahnen, sondern auch ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl.
Freiwillige räumen die Sportanlage auf
Das war dringend notwendig: Entlang der 100-Meter-Gerade und in der Weitsprunggrube wucherte das Unkraut. Auch die 300-Meter-Rundbahn und die Hochsprunganlage, auf der einst Christina Honsel ihre Erfolge bei den Deutschen Jugendmeisterschaften vorbereitete, seien bereits seit Jahren aufgrund anderweitiger Nutzung nicht mehr verwendbar.

Rund 20 Kinder und ihre Eltern trafen sich daher auf der Anlage, um zumindest den verbliebenen Teil des Sportplatzes wieder in einen ordentlichen Zustand zu bringen. Mit Harken, Besen und Schaufeln entfernten sie in kleinen Gruppen das Unkraut rund um die Kunststoffbahn. Nach etwa einer Stunde intensiver Arbeit zeigte sich die Anlage wieder gepflegt, und sogar die Sonne ließ sich blicken.
Unterstützung vom Fachmann
Unterstützt wurde die Aktion von Landschaftsgärtner Norbert Stöcking, der mit seinem Container half, die Fläche vollständig zu reinigen. „Die Anlage sieht jetzt wieder richtig gut aus“, hieß es aus Vereinskreisen.
Im Anschluss trafen sich alle Teilnehmenden in der Sporthalle zu einem gemütlichen Abschluss bei Kaffee und Kuchen. Für die Kinder gab es zudem kleine Leckereien und Spiele.
Gemeinschaft und Motivation gestärkt
Die gemeinsame Platzpflege habe nicht nur zur Verschönerung der Anlage beigetragen, sondern auch das Miteinander im Verein gestärkt. Besonders neue Mitglieder fühlten sich nach der Aktion stärker integriert.
Mit frischer Motivation wolle das Leichtathletik-Team nun in die Herbst- und Wintersaison starten – mit Wettkämpfen in der Halle und bei Crossläufen.




























