Nach einer Kollision mit einem Radfahrer hatte ein Autofahrer am Donnerstagmorgen (29. September) ein kurzes Gespräch geführt und dann seinen Weg fortgesetzt. Das erwies sich als Fehler.
Der Zwischenfall ereignete sich am frühen Morgen im Industriegebiet an der Gottlieb-Daimler-Straße. Hier wurde ein aus Marl stammender 22-jähriger Radfahrer angefahren. Der beteiligte Autofahrer fuhr nach einem kurzen Gespräch mit dem Radfahrer weiter.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der Marler gegen 6.10 Uhr auf dem Radweg unterwegs – auf dem Weg zur Arbeit. Der Autofahrer kam aus einer Grundstücksausfahrt gefahren und stieß dabei mit dem Radfahrer zusammen. Anschließend sprachen die Beiden zwar kurz miteinander, sie tauschten allerdings keinen Personalien aus und riefen auch nicht die Polizei. Der Autofahrer fuhr schließlich weiter.
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Drohende Anzeige wegen Fahrerflucht
Wenig später wurde die Polizei dann doch verständigt, zumal der 22-Jährige bei dem Unfall leicht verletzt wurde. Der Autofahrer, ein 29-Jähriger aus Dorsten, konnte – auch dank Zeugenangaben – schnell ermittelt werden. Dem Mann droht nun eine Anzeige wegen Unfallfluchts, weil er den Radfahrer angefahren und nicht die Polizei verständigt hatte.
Ärger mit der Polizei war vermeidbar
„Um das zu vermeiden, sollten Sie nach einem Unfall direkt die Polizei anrufen“, raten die Beamten. Das gelte vor allem dann, wenn einer der Beteiligten – wenn auch nur möglicherweise – verletzt wurde. Bei dem Unfall entstand außerdem Sachschaden in Höhe von etwa 1.300 Euro.




























