Am Freitagmittag (26. Juli) eröffnete nach anderthalb Jahren Umbauzeit endlich die Radstation am Dorstener Bürgerbahnhof.
Zur Feier des Tages gab es viele Attraktionen, um das Innere der Radstation besser kennenzulernen, zum Beispiel Reifenwerfen oder ein Glücksrad. Ein kleiner Film, der den Umbau der Radstation dokumentiert, wurde ebenfalls vor Ort ausgestrahlt. Für das leibliche Wohl war in Form von Getränken und selbstgebackenen Naschereien mehr als ausreichend gesorgt.
Großer Fokus auf Sicherheit
Die Radstation wurde in den vergangenen Jahren stark umgebaut. Sie ist nun von beiden Seiten begehbar, sodass man vom ZOB durch die Radstation direkt zum Bürgerbahnhof gelangen kann. Insgesamt 252 Fahrräder kann die Radstation aufnehmen. Das Lagern der Fahrräder verläuft nach einem bekannten Prinzip, man gibt sein Fahrrad in ihre Obhut und bekommt dann eine Marke, mit welcher man sein Fahrrad dann wieder abholen kann, ähnlich wie bei einer Garderobe im Theater. Bei einer so großen Anzahl an Fahrrädern spielt die Sicherheit natürlich eine große Rolle und wurde während dem Umbau auch stark priorisiert. Viele Sicherheitskameras und Warnanlagen wurden angebracht, um die Sicherheit der Fahrräder zu gewährleisten.

Umfassender Service rund um das Rad
Doch die Radstation ist nicht nur ein reiner Lagerplatz, man kann dort auch sein Fahrrad durchchecken und ebenfalls reparieren lassen. “Um sich Radstation nennen zu können, müssen wir auch gewisse Leistungen anbieten, zum Beispiel Reparaturen. Wenn eine alte Dame zu uns kommt und ihren Reifen aufpumpen möchte, nehmen wir natürlich kein Geld dafür, aber wir bieten solche Leistungen an”, erklärte Frank Schmelting, Leiter des Standorts Dorsten.

“Generell arbeiten wir viel mit der Öffentlichkeit zusammen und wollen einen Mehrwert bieten. Eine Radstation ist ein wichtiger Teil der Infrastruktur einer Stadt, also arbeiten wir natürlich nah mit den Bürgern zusammen. So lagern wir auch zum Beispiel die Fahrräder des Arbeitsamtes”, erzählte Kai Klimt, Leiter der Dorstener Radstation. Bei einem so wichtigen Teil der Infrastruktur wurde beim Umbau auch ordentlich Geld in die Hand genommen.

Die Stadt Dorsten und auch die Radstation selber haben zusammen einen mittleren sechsstelligen Betrag in die neue Radstation investiert, was sich auf jeden Fall gelohnt hat! Denn die Radstation ist eine große Investition in die Zukunft und ein Zeichen für Nachhaltigkeit. “Das Thema Nachhaltigkeit spielt heutzutage eine große Rolle, das Radfahren ist damit stark verbunden! Wir wollen die Menschen dazu bewegen, mehr mit dem Fahrrad zu fahren und so nachhaltiger zu leben”, verriet Frank Schmelting.
Mehr Informationen zur Radstation findet man auf dieser Seite.




























