Dorstener Verkehrsverein besichtigte Betrieb der metallverarbeitenden Industrie in Wulfen.
Bei sonnigem, warmem Frühlingswetter führte eine vom Dorstener Verkehrsverein durchgeführte Radtour am 25. Mai nach Wulfen zur Betriebsbesichtigung eines in Dorsten sehr bekannten und alteingesessenen Betriebes der metallverarbeitenden Industrie.
Gut 25 Teilnehmerinnen/Teilnehmer – Mitglieder und Gäste- zeigten Interesse an dieser besonderen Veranstaltung des Traditionsvereins.
Unter der Leitung von Vorstandsmitglied Godehard Schmitz, ging es mit dem Rad über naturnahe Nebenstrecken zur wohl ältesten produzierenden Fabrik und heißesten Ort in Dorsten, dem „Metallwerk Franz Kleinken GmbH“ zu dessen Werk II nach Wulfen.
Dort wird unter anderem rotglühend-verflüssigtes, 1500 Grad Celsius heißes Eisen aus Cupol- und/oder Induktionsöfen in kundenspezifische, vom Werk selbst hergestellten und mit feinem Quarzsand aus Haltern ausgekleidete Formkästen gegossen und verarbeitet wird.
Guss nach Mass
„Guss nach Mass“ und „Nach den Funken fliegenden Späne“ sind Leitsätze und täglicher Ansporn aller ca. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Auszubildenden in allen Unternehmensbereichen.

Bei einem ca. 90minütigem Rundgang unter Leitung der Firmeninhaber des Familienunternehmens Udo Meyer (Senior) und dessen mit der Geschäftsführung betrauten Sohn Jörg – beide gleichzeitig auch Gesellschafter – sowie zwei leitenden und fachlich versierten, erfahrenen Mitarbeitern des Produktionswerkes, konnten sich alle interessierten Besucher selbst ein lebhaftes Bild dieses nicht alltäglich zu sehenden Prozesses machen.
Text und Foto: Harald Stucken




























