In der städtischen Kindertageseinrichtung Joachimstraße in Dorsten gibt es für die Kinder ab sofort eine neue Möglichkeit zum Spielen, Experimentieren und Entdecken. Am Mittwoch, 10. Juni 2026, wurde auf dem Außengelände der Kita eine neue Wassermatschanlage aufgebaut und erfolgreich getestet.
Möglich wurde das Projekt mit Unterstützung von Westenergie. Begleitet wurde es von Rainer Schikora, ehemaliger Mitarbeiter der Westnetz GmbH und langjähriger Projektpate. Er unterstützt in Dorsten und Schermbeck regelmäßig Vorhaben über die Mitarbeitendeninitiative „Westenergie aktiv vor Ort“.
Ein Projektpate, der selbst mit anpackt
Rainer Schikora macht dabei nicht viele Worte um sein Engagement. Er organisiert, vermittelt, stellt Anträge und steht am Ende selbst mit Werkzeug auf dem Kita-Gelände. Auch bei der neuen Wassermatschanlage war er vor Ort. Er half mit, die teilmontierte Anlage zu prüfen und aufzubauen wurde.
Gemeinsam mit zwei Eltern nahm Schikora die Matschtischanlage am Mittwochmittag entgegen. Zunächst wurde sie ausgepackt, auf Vollständigkeit geprüft und auf mögliche Beschädigungen kontrolliert. Dabei zeigte sich: Die Anlage war mängelfrei und bestand aus hochwertigem Material.
Beim Aufbau half unter anderem Vater Herr Schuster, der als Konstruktionsmechaniker seine fachliche Erfahrung einbringen konnte. Unterstützt wurde er von Mutter Frau Basyigit. So konnten sie die Anlage zügig montieren. Kita-Leiterin Carmen Wemhoff nahm die neue Spielmöglichkeit ebenfalls in Augenschein.

Wasser fließt über Stauwehre
Nach dem Aufbau folgte direkt der Funktions- und Dichtigkeitstest im Außenbereich der Kita. Der Wasseranschluss war dicht, das Wasser floss wie vorgesehen über die einzelnen Stauwehre mit Schiebern.
Die neue Wassermatschanlage ist als Staudamm konzipiert. Kinder können damit spielerisch erleben, wie Wasser fließt, gestaut und wieder freigegeben wird. Gerade im Kita-Alltag bietet eine solche Anlage viele Möglichkeiten für gemeinsames Spielen, Beobachten und Lernen.
Nicht das erste Projekt an der Joachimstraße
Für Rainer Schikora ist die neue Wassermatschanlage nicht das erste Projekt dieser Art. Auch die Kita Joachimstraße profitierte bereits mehrfach von seinem Einsatz. Im Jahr 2021 entstanden dort Hochbeete, damit die Kinder den Kreislauf der Natur praktisch erleben können. 2022 kam eine neue Stahlwippe für das Außengelände hinzu.
Darüber hinaus unterstützte Schikora in den vergangenen Jahren weitere Projekte in Dorsten. Dazu gehörten unter anderem neue Spielmöglichkeiten an der Kita Am Stuvenberg, ein Tipi mit Holzpferden an der Kita Abenteuerland in Holsterhausen, Hochbeete für die Kita Kreskenhof sowie mehrere Vorhaben im Dorstener Tierheim. Dort ging es unter anderem um mehr Platz für Ziegen und neue Unterstände für Tiere.
Die neue Wassermatschanlage reiht sich damit in eine lange Reihe von Projekten ein, bei denen Kinder, soziale Einrichtungen, Vereine und Tiere vor Ort profitieren.
Westenergie unterstützt ehrenamtlichen Einsatz
Die Initiative „Westenergie aktiv vor Ort“ fördert ehrenamtliches Engagement von Mitarbeitenden und ehemaligen Mitarbeitenden. Unterstützt werden soziale, kulturelle und nachhaltige Projekte in den Heimatkommunen. Westenergie übernimmt dabei die Materialkosten, während die Arbeit ehrenamtlich geleistet wird.
Gerade bei Kindertageseinrichtungen ist solche Unterstützung oft besonders wertvoll. Denn in kommunalen Haushalten ist der finanzielle Spielraum für zusätzliche Ausstattung begrenzt. Förderprojekte können deshalb dafür sorgen, dass Ideen schneller Wirklichkeit werden.
„Persönlich möchte ich ergänzen, dass Westenergie mit solchen Projekten eine wichtige Aufgabe für den Zusammenhalt der Gesellschaft erfüllt“, betonte Schikora.
Freude für die Kinder
Für die Kinder der städtischen Kindertageseinrichtung Joachimstraße und der Außenstelle Heinrichstraße ist die neue Wassermatschanlage nun eine zusätzliche Bereicherung auf dem Außengelände. Besonders an warmen Tagen dürfte sie schnell zu einem beliebten Treffpunkt werden.
Und für Rainer Schikora gilt einmal mehr: Er bleibt dran. Ruhig, zuverlässig und mit viel Einsatz für Projekte, die vor Ort ganz konkret ankommen.




























