Freude, Spannung und ein Hauch von Lampenfieber: Auf dem Gelände des Reitvereins Dorsten drehte sich am vergangenen Wochenende alles um die Prüfungen zum Pferdeführerschein, zu den Reitabzeichen RA 5, 4 und 3 sowie zum Longierabzeichen. 32 Reiter stellten sich den Herausforderungen – und alle konnten am Ende stolz ihre Urkunden entgegennehmen.
Von den frühen Morgenstunden bis in den Abend wurde geritten, gelernt und angefeuert. Der Tag verlangte Reitern und Pferden viel ab: Bodenarbeit, Dressurlektionen, Springparcours, Theoriefragen und Longieraufgaben standen auf dem Programm. Trotz Anspannung und langer Vorbereitung zeigten alle Teilnehmenden beeindruckendes Können, Teamgeist und Leidenschaft für den Pferdesport.
Intensive Vorbereitung auf die Prüfung
Unter der Leitung von Reitlehrer Werner Lochthowe im Team mit Ulla Lambatz und Selina Lambatz hatten sich die Prüflinge in der Woche zuvor intensiv vorbereitet. Gemeinsam wurden Abläufe trainiert, Wissen aufgefrischt und Sicherheit vermittelt. Auch am Prüfungstag standen die Ausbilder ihren Schützlingen mit Rat und Ruhe zur Seite. Unterstützt wurden sie von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die für Organisation, Verpflegung und Pferdepflege sorgten – ein starkes Team, ohne das der Tag nicht möglich gewesen wäre.
Die Richterinnen Irmgard Tripp und Heike Frielingsdorf begleiteten die Prüfungen aufmerksam und fair. Sie nahmen jede einzelne Leistung genau unter die Lupe und gaben den Reitern zum Abschluss wertvolle Tipps für ihren weiteren Weg. „Diese Abzeichen sind kein Abschluss, sondern ein Anfang“, betonten sie. „Wer mit Pferden arbeitet, lernt nie aus.“
Lob und Dank vom Reitverein Dorsten
Zum Ende des Tages richteten die Vorstandsmitglieder Dorothee Maas-Timpert und Klaudia Ulbrich-Heisig herzliche Worte an alle Beteiligten. Sie dankten den Richtern, dem Trainerteam und den vielen Helfern für ihren Einsatz – und gratulierten den Prüflingen zu ihren Erfolgen. Besonderes Lob galt auch den Schulpferden, die geduldig und zuverlässig mitgearbeitet hatten. „Sie haben sich jetzt einen extra Sack Möhren und viele Streicheleinheiten verdient“, sagte der Vorstand mit einem Lächeln.
Als die Sonne über der Reitanlage unterging und der letzte Applaus verklang, machte sich Erleichterung breit – und Stolz. Der Reitverein Dorsten blickt auf einen langen, nassen, aber rundum gelungenen Prüfungstag zurück, der Gemeinschaft, Engagement und die Liebe zum Pferd in den Mittelpunkt stellte.




























