4. Dorstener 24-Stundenlauf. Orga-Team ist überwältigt und sagt DANKE
„Was für ein Event, das ist der pure Wahnsinn“, strahlt das Orga-Team um Thomas und Heike Hein, Michael Maiß, Christian Sklenak und Oliver Sprungmann kurz nach der Siegerehrung. „All ihr positiv Wahnsinnigen, die ihr teilgenommen habt, egal in welcher Art und Weise, genau ihr habt unseren Lauf zu dem gemacht, was er war: ein riesengroßes und überwältigendes Event!“
Mit 1.470 gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellte der 4. Dorstener 24-Stundenlauf erneut einen Rekord auf. Insgesamt wurden 35.386 Runden absolviert. Das entspricht beeindruckenden 35.386 gelaufenen Kilometern. Damit wurde das Vorjahresergebnis um mehr als 7.000 Runden übertroffen. „Wenn das so weitergeht, dann schaffen wir irgendwann die Erdumrundung in 24 Stunden“, schmunzelt Michael Maiß.
Die Mischung macht es aus
Es war einmal mehr die besondere Mischung der Menschen, die den Lauf so einzigartig machte. Ultra-Sportler, Freizeitläufer, Familien mit Kindern, Rollstuhlfahrer und auch die 100-jährige Maria Lammers, die zwei Runden auf der landschaftlich wunderschönen Strecke entlang der Lippe und des Wesel-Datteln-Kanals im Bürgerpark Maria Lindenhof absolvierte, sorgten für eine Atmosphäre, die nicht nur das Orga-Team begeisterte.
Hervorzuheben ist sicherlich die Leistung der über 80-jährigen Edda Bauer, die den Lauf mit 113 gelaufenen Runden beenden konnte.
Insgesamt lag das Teilnehmerfeld altersmäßig von „Ich kann gerade erst laufen“ bis hin zur 100-jährigen Teilnehmerin. „Bei uns können alle an den Start gehen. Jeder mit seinen ganz eigenen Ambitionen“, stellt Michael Maiß das Besondere des Dorstener 24-Stundenlaufes in den Vordergrund. Und genau diese Idee begeistert Jahr für Jahr immer mehr Menschen für die rund 970 Meter lange Strecke. „Und somit machen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diesen Lauf am Ende aus“, so Maiß.
Das enorme Ehrenamt
Ein Event dieser Größenordnung wäre jedoch ohne die vielen helfenden Hände nicht denkbar. „Ich glaube, es waren mehr als hundert Helferinnen und Helfer, die uns in diesem Jahr unterstützt haben. Ganz ehrlich, ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wäre es uns als Orga-Team nicht möglich, dieses wunderbare Lauf-Event auf die Beine zu stellen. Somit gilt unser Dank nicht nur den Starterinnen und Startern, sondern auch den vielen Menschen, die uns an der Strecke und drumherum unterstützen“, sagt Thomas Hein.
Die treuen Sponsoren
Ebenso unverzichtbar sind die zahlreichen Sponsoren, die den Dorstener 24-Stundenlauf seit Jahren begleiten. „Die meisten unserer Sponsoren unterstützen uns vom ersten Tag an. In diesem Jahr kamen einige neue mit wirklich tollen Ideen dazu. Es muss ja nicht nur das Banner an der Strecke sein. Es gibt immer wieder tolle neue Möglichkeiten, die man gemeinsam entwickeln kann“, sagt Christian Sklenak.
Die sportliche Leistung
Natürlich wurden am Ende auch die sportlich stärksten Leistungen gewürdigt, auch wenn es in Dorsten kein klassisches Siegerpodest gibt. Bei den Frauen belegte Michaela Schwarz mit 133 Runden den dritten Platz. Fine Büsing sicherte sich mit 150 Runden Rang zwei und Gisela Vostermanns lief mit herausragenden 168 Runden zum Sieg. Bei den Männern erreichte Leon Isbanner mit 155 Runden Platz drei. Alois Wimmer kam mit 164 Runden auf Rang zwei und Lukas Kreilkamp gewann mit beeindruckenden 180 Runden.
Von Heldinnen und Helden
„Das sind wahnsinnige Ergebnisse! Aber für uns sind alle Läuferinnen und Läufer Heldinnen und Helden, egal ob nur eine Runde oder 180. Egal ob ‚die ersten Schritte’ des Lebens über unsere Strecke führen oder Rollatoren oder Rollstühle dabei helfen, die Runde zu meistern. Alle helfen gemeinsam mit, um etwas für den guten Zweck zu tun. Euch allen gehört unser Dank. Wir sagen mal: Bis nächstes Jahr“, so Oliver Sprungmann stellvertretend für das gesamte Orga Team.
Spendensumme
Wie hoch die Spendensumme am Ende ausfallen wird, steht derzeit noch nicht fest. „Momentan sind wir noch mit dem Rückbau beschäftigt und kämpfen mit dem Adrenalin. In einigen Tagen können wir bestimmt einen Wasserstand vermelden, wie hoch die Spendensumme sein könnte. Genau wird dies erst in einigen Wochen möglich sein“, so Heike Hein.




























