StartAllgemeinRestcentspende der Stadtverwaltung bringt 155 785 Cent

Restcentspende der Stadtverwaltung bringt 155 785 Cent

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In diesem Jahr geht das Geld an den Hospiz-Freundeskreis Dorsten – Mitarbeiter verzichten auf Beträge hinter dem Komma

Dorsten (pd). Auch aus kleinen Beträgen werden stattliche Summen: Seit über 30 Jahren verzichten viele Mitarbeiter der Stadtverwaltung am Monatsende auf die Beträge hinter dem Komma auf dem Gehaltszettel – für einen guten Zweck.

Restcentspende Stad Dorsten
Auf dem Bild (v.l.): Hauptamtsleiter Norbert Hörsken, Claudia Kiehl vom Hospiz-Freundeskreis Dorsten, Personalratsvorsitzende Waltraud Hadick und Bürgermeister Tobias Stockhoff freuen sich, dass die Restcentspende der Stadtverwaltung Dorsten auch in diesem Jahr einen stattlichen Betrag für einen guten Zweck ergeben hat. Foto: Stadt Dorsten

Im letzten Jahr summierte sich dieses viele Kleingeld auf 1557,85 Euro, die diesmal an den Hospiz-Freundeskreis Dorsten e.V. gehen. Personalratsvorsitzende Waltraud Hadick, Bürgermeister Tobias Stockhoff und Hauptamtsleiter Norbert Hörsken übergaben den Betrag an Claudia Kiehl, die leitende Koordinatorin des Hospizdienstes.

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Kiehl dankte den Organisatoren der Restcentspende und natürlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die Monat für Monat aus kleinen Beträgen eine große Spende wachsen lassen.

Der Hospiz-Freundeskreis kann das Geld gut gebrauchen, weil in letzter Zeit viele neue Projekte durchgeführt wurden. So gab es ein Projekt an der Gesamtschule zur Kinder- und Jugendtrauer, eine Gruppe für Eltern von „Sternenkindern“, die während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt verstorben sind oder ein neues Musiktherapie-Angebot auf der Palliativstation im St. Elisabeth-Krankenhaus. „Der Bedarf nach Trauerbegleitung wächst“, stellt Kiehl fest. Deshalb sucht der Hospiz-Freundeskreis für diesen Bereich übrigens noch neue Ehrenamtliche.

Der Personalrat der Stadtverwaltung organisiert die Restcentspende seit 1985. Bis zum Jahr 2000 kamen fast 23 000 D-Mark zusammen, seitdem in neuer Währung weitere fast 18 000 Euro. Wer jeweils das Geld bekommt, entscheidet die Personalversammlung der Stadtverwaltung Dorsten.

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