Spielerischer Kontakt mit dem Grundgesetz
Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal einen Blick ins Grundgesetz geworfen? Bei den meisten Menschen dürfte das während der Schulzeit gewesen sein.
Christa Müller, Britta Böckmann und Agnes Pfeiffer wollten das auf spielerische Art und Weise während der Dorstener Woche des Grundgesetzes ändern. Die Idee zum Riesen-Jenga war geboren. Am 30. September präsentierten sie das Ergebnis in der Dorstener Altstadt.
- Mitarbeiterinnen der Familienbildungsstätte Dorsten präsentierten Riesen-Jenga
- Grundgesetz-Artikel als Bausteine
- Interesse war groß
- Demokratie braucht ein stabiles Gerüst
- Am 1. Oktober ist Riesen-Jenga im „Tipi der Begegnung“ im Bürgerpark

Das Grundgesetz zum Anfassen
Man kann es niemandem verübeln, wenn das Grundgesetz nicht zur Alltagslektüre gehört. Artikel 1 und die Unantastbarkeit der Menschenwürde wird den meisten noch spontan einfallen. Doch inklusive aller Unterartikel folgen auf den ersten immerhin noch 201 weitere. Die alle zu kennen war allerdings auch nicht das Ziel der Riesen-Jenga-Aktion. Vielmehr ging es darum, spielerisch dazu anzuregen, sich überhaupt einmal wieder mit dem Grundgesetz zu beschäftigen. Dazu waren einzelne Artikel auf die Bausteine aufgetragen, die von den Dorstener Bürgerinnen und Bürgern vorsichtig versetzt werden konnten. Das Interesse war groß. Sogar eine ganze Schulklasse hatte sich mit ihrem Klassenlehrer angekündigt.
Warum Jenga?
Dass sich die Mitarbeiterinnen der Familienbildungsstätte ausgerechnet für Jenga entschieden haben, ist nicht ohne Grund geschehen. Nachdem Frau Fischer von der Stadt Dorsten sie darauf angesprochen hatte, lag es nahe zu zeigen, wie wichtig ein stabiles Gerüst ist. Für einen Turm aus Bausteinen ebenso wie für das Grundgesetz und die Demokratie. Am 1. Oktober ist Riesen-Jenga zu Besuch im „Tipi der Begegnung“ im Bürgerpark Lindenhof.




























