Bei bestem Radfahrwetter und mit einer deutlichen Steigerung der Teilnehmerzahlen zur Vorjahresveranstaltung fand am Sonntag der 2. Dorstener Gravel-Ride statt. Start und Zielpunkt der Veranstaltung war am „Leo“ auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Fürst Leopold in Dorsten Hervest.
Diese Örtlichkeit an einem Denkmal der Industriekultur und der robuste Gravelsport passten dabei ideal zusammen. So ließen sich 175 Gravelfreunde von einem Start in Dorsten begeistern und starteten zwischen 8 und 10 Uhr am „Leo“ in Hervest. Dabei nahmen sie eine der drei angebotenen Strecken über 40, 60 oder 80 km unter die Räder, die die Teilnehmer in die Hohe Mark und bis hinter Groß Reken und Maria Veen führten.
Obwohl zum Graveln auch hin und wieder Matsch und Nässe gehören kann, trug die sich im Laufe des Tages durchsetzende Sonne erheblich dazu bei, dass sich der Spaßfaktor deutlich erhöhte. Durch die Aufnahme des Dorstener Gravel-Ride in die Rose-NRW-GRVL-Challenge steigerte sich zudem auch die Bekanntheit der Veranstaltung. Einige Teilnehmer nahmen ein frühes Aufstehen und weite Anfahrtswege in Kauf, um in Dorsten am Start zu stehen. So kamen die Starter nicht nur aus NRW, sondern auch aus den angrenzenden Bundesländern wie Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.
Satellit statt Straßenschild
Auch wenn bei manchem Teilnehmer die eine oder andere Schwierigkeit vor dem Start zu bewältigen war, die Mitglieder des RSC Dorsten standen mit Rat und Tat zur Verfügung und konnten jedem weiterhelfen. „Wir haben die Strecken nicht mehr ausgeschildert, sondern nur per GPX-Track angeboten. Hin und wieder gab es Probleme beim Download der Strecke auf das Navi am Fahrrad. Aber am Ende hatte es bei allen Startern geklappt und es sind auch alle wieder wohlbehalten im Ziel angekommen“, wusste Marcus Dworak, im RSC Dorsten Vorstand Breitensport und Organisationsleiter des Dorstener Gravel-Ride, zu berichten.
Dabei war das Feedback der zurückkehrenden Teilnehmer an die Verantwortlichen des RSC zur Strecke und zur Veranstaltung äußerst positiv. Auch das Drumherum passte, das kulinarische Angebot rund um das „Leo“ wurde sehr gut angenommen. Hier half auch das gleichzeitig stattfindende Oldtimertreffen auf dem Gelände an Fürst Leopold. Vor dem Imbisswagen bildeten sich lange Schlangen und das Brötchen- und Kuchenbuffet des RSC im „Leo“ war am Ende der Veranstaltung restlos leergefegt.

„Toller Ansporn für das nächste Jahr“
Der RSC-Vorsitzende Stephan Rokitta zeigte sich am Ende der Veranstaltung äußerst zufrieden und zog ein positives Fazit. „Das Lob der Teilnehmer ist für uns ein toller Ansporn, im nächsten Jahr wieder den Dorstener Gravel-Ride zu organisieren. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern sowie allen Helfern und Unterstützern inner- und außerhalb des RSC Dorsten, die diese tolle Veranstaltung möglich gemacht haben.“ Dabei wagte er schließlich auch schon einen Blick in die Zukunft.
„Die deutliche Teilnehmersteigerung und das zahlreiche Lob der Teilnehmer bestärkt uns darin, dass wir mit dem Konzept des Dorstener Gravel-Ride und der Aufnahme in die Rose-NRW-GRVL-Challenge auf dem richtigen Weg sind. Wir planen, die Veranstaltung zukünftig noch weiter auszubauen und zusätzliche Strecken anzubieten.“




























