Große Resonanz bei der Kundgebung von „Wir in Dorsten gegen Rechts – Wir in Dorsten lassen uns impfen“
Dorsten lässt sich impfen – Rund 400 Dorstener BürgerInnen kamen zur Kundgebung am Freitagabend zum Lippetor. Eingeladen zu einer Kundgebung hatte das Bündnis gegen Coronaleugner/Innen „Wir in Dorsten gegen Rechts“ unter dem Motto: „Impfen lassen! Leben retten“.

Respekt gegenüber dem Nächsten
Rund 400 Menschen, größtenteils waren es Dorstener Bürger, darunter auch viele Lokalpolitiker sowie Bürgermeister Tobias Stockhoff, folgten der Einladung und versammelten sich am Lippetor, bevor es im Anschluss gemeinsam und leise in einem Schweigemarsch durch die Ursulastraße zum Platz der Deutschen Einheiten ging. Für Bürgermeister Tobias Stockhoff sei es wichtig gewesen, ein Zeichen zu setzen, für Menschen und Respekt sowie gegenüber dem Nächsten zum Thema Impfen.

Ruth Lange von „Wir in Dorsten gegen Rechts“, zeigte sich erfreut darüber, wie viele Dorstener Bürgerinnen und Bürger bei dieser Versammlung eine klare Kante für das Impfen gezeigt haben. „Wir können nur froh sein, dass so viele Menschen in unserer Stadt dieses Zeichen heute mit gesetzt haben“.
Als Abschluss – gegen 19.30 Uhr- wurden an der Wall- und Grabenanlage Kerzen für die Menschen, die ihre Coronakrankheit nicht überlebt haben, entzündet.

Laut und bunt
Fast gleichzeitig startete die überregionale Gruppierung der Impfgegner – darunter auch Mitglieder der Dorstener AFD – lautstark mit Trommeln, Partymusik und Trillerpfeifen. Auch sie riefen am Platz der Deutschen Einheit zu einer Kundgebung auf. In der Luft hielten die Impfgegner, alle ohne Masken, Transparente, worauf Schlagworte wie „Kein Impfzwang“ oder „Will mich nicht impfen lassen“ zu lesen war. Gegen 19.15 Uhr starteten sie zu ihrem „Spaziergang“ um die Stadt vom Platz der Deutsch Einheit aus über den Ostwall, Willy Brand-Ring Gahlener- und Hafenstraße zurück über den Westwall, wo der Protest begann. Gegen 20.15 Uhr sei auch hier die Versammlung beendet gewesen.
Störungsfrei
Ein Fazit zog am Samstagmorgen Andreas Wilming-Weber, Polizeisprecher Recklinghausen. „Die Versammlungen liefen beide störungsfrei und ohne Zwischenfälle ab. Geringe Verzögerungen gab es lediglich nur beim Autoverkehr“. Gezählt seien bei den Impfgegner laut Polizeisprecher rund 700 TeilnehmerInnen.




























