Trotz deutlicher Niederlage genossen zahlreiche Zuschauer das Spiel

„Es hätten auch etwas weniger Gegentore sein können“, das hörte man nach Abpfiff von vielen der gut 300 Zuschauer, als der Schiedsrichter gegen 19.45 Uhr beim Stand von 2:11 das Spiel beendete.

RW Deuten gegen Schalke 04

Aber dass es eine gelungene Veranstaltung war, bei der sich die Mannschaft des RW Deuten besonders in der ersten Halbzeit sehr stark präsentierte, da waren sich alle einig.

RW Deuten gegen Schalke 04

Die E-und F-Jugend war mit dabei, um beide Mannschaften auf den neuen Rasenplatz zu führen. Bereits vor dem Spiel wuselten sie aufgeregt vor den Kabinen und warteten auf ihren Einmarsch. Großer Fußball – und trotzdem ein Familienevent. Das macht Sport am Bahndamm aus und sorgte für eine fabelhafte Stimmung unter den Zuschauern.

RW Deuten gegen Schalke 04

Dass Vorstand und Beirat bewusst auf Eintritt verzichtet haben, kam auch beim Gast aus Gelsenkirchen gut an. „Wir wollten nicht mit dem Namen ´Schalke 04`Geld verdienen“, erklärte Beirat Robert Pichotka. „Vielmehr setzen wir auf Qualität bei unserem Verkauf“ Und der Erfolg gab ihm Recht: bei sehr fairen Preisen bildeten sich schnell Schlangen beim Grill und Getränkeverkauf. Currywurst, Krakauer, Frikadellen gingen ebenso gut wie Glühwein, Bier, Kaffee und Kuchen.

RW Deuten gegen Schalke 04

RW Deuten gleicht aus

Als pünktlich um 18.00 Uhr angepfiffen wurde, war die Stimmung bereits hervorragend.
Schon in der ersten Minute ging der Landesligist in Führung und beeindruckte durch Spielstärke und Schnelligkeit. Die Deutener hielten tapfer dagegen und konnten zur großen Freude der Zuschauer sogar ausgleichen (Tim Heinsen).

RW Deuten gegen Schalke 04

Auch als die Schalker erneut in Führung gingen, gab sich der Bezirksligist aus dem Dorstener Norden kämpferisch und erzielte zwischenzeitlich noch das 2:3 (Kujtim Arifaj).

In der zweiten Spielhälfte wurde dann offensichtlich, dass die Bahndammkicker dem Tempo der Schalker nicht gewachsen waren, und so erzielten die Gäste noch sieben weitere Tore.

Trotz der deutlichen Niederlage war es für alle Spieler und Zuschauer ein wunderbares Erlebnis, dass sicherlich eine bleibende Erinnerung hinterläßt.

Text und Fotos: Melanie Brömmelhaus

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