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Saisoneröffnung des artpark Hoher Berg

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Hella Sinnhuber und Bernd Caspar Dietrich vom artpark Hoher Berg. Foto: Alexander Fichtner

Der Frühling steht vor der Tür und mit ihm ein vielversprechendes Wochenende. Saisoneröffnung: Sonne und milde Temperaturen laden dazu ein, Kunst unter freiem Himmel zu erleben. Vom 21. bis 23. März 2025 findet im artpark Hoher Berg in Schermbeck eine besondere Saisoneröffnung statt. Im Mittelpunkt steht die Kunstinstallation des renommierten Künstlers Hermann J Kassel, dessen Werk sich mit der Geschichte von Nord Stream 2 auseinandersetzt.

Was einst als Prestigeprojekt der europäischen Energiepolitik begann, wurde schließlich zum Symbol politischer Umbrüche. Kassels künstlerische Auseinandersetzung mit der gescheiterten Gaspipeline findet nun Eingang in die Dauerausstellung des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Doch bevor die Werke dort dauerhaft ausgestellt werden, gibt es eine exklusive Vorab-Präsentation im artpark Hoher Berg.

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Der Artpark vor den Umbau. Foto: Fichtner

Ein Wochenende der Reflexion und Begegnung zum Saisoneröffnung

Den Auftakt der bildet am Freitag, den 21. März 2025, um 17 Uhr ein „Meet the Artist“, bei dem Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit haben, mit Hermann J Kassel persönlich über seine Werke zu sprechen. Parallel dazu wird eine Werkschau von Bernd Caspar Dietrich präsentiert, die Arbeiten aus den Jahren 1990 bis 2025 umfasst. Um 19 Uhr folgt eine Vorstellung der artpark-Idee durch Hella Sinnhuber sowie das „Seelenamt für Kälber und Eisenspäne“ – eine Klangkunstinstallation von Thomas Machoczek, die sich mit dem Vergangenen auseinandersetzt.

Thomas Machoczek mit seinem Modular Synthesizer. Foto: Maic Schulte

Das Programm am Samstag, den 22. März, gleicht dem Freitag – erneut stehen um 17 Uhr das „Meet the Artist“ mit Kassel sowie die Werkschau von Dietrich auf dem Programm, gefolgt von einer weiteren Vorstellung der artpark-Idee und der Klangkunstperformance von Machoczek um 19 Uhr.

Der Sonntag, 23. März, beginnt um 12 Uhr mit einer Matinee. Hella Sinnhuber und Bernd Caspar Dietrich präsentieren die Vision des artparks, gefolgt vom „Seelenamt“ von Thomas Machoczek. Um 13 Uhr gibt es eine abschließende Führung zur Saisoneröffnung durch die Ausstellung und die Möglichkeit, erneut mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Neugestaltung der Räume. Foto: Fichtner

Ein Kunstprojekt als historische Mahnung

Mit der Ausstellung zur Saisoneröffnung setzt der artpark Hoher Berg ein starkes Zeichen für die Rolle der Kunst in gesellschaftlichen Debatten. Die Geschichte von Nord Stream 2, die zwischen geopolitischer Macht und wirtschaftlichen Interessen zerrieben wurde, findet in Kassels Arbeiten einen eindrucksvollen Ausdruck. Wer an diesem sonnigen Frühlingswochenende nach einer Mischung aus Kunst, Geschichte und Reflexion sucht, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Hier gibt es einen Einblick in die Arbeit von Kassel: artpark

Doch bevor die Arbeiten in die Bundesausstellung übergehen, öffnet sich ein symbolischer Zwischenraum. Zur Saisoneröffnung des artpark Hoher Berg in Gahlen wird Kassels Werk erstmals öffentlich gezeigt. An einem Ort, der seit Jahren als Experimentierfeld für Kunst im gesellschaftlichen Wandel steht.

Entstehung der Aussellungskoje für Nord Stream im Haus der Geschichte. Künstler Hermann J Kassel und Sammlungsdirektor Dr. Manfred Wichmann. Foto: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland/Axel Thünke

Ort: artpark Hoher Berg Hoher Berg 15, 46514 Schermbeck (Grenzgebiet Kreis RE/WES/BOT)
Kontakt: Hella Sinnhuber (artpark Kommunikation) E-Mail: [email protected]

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