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Schüler der Gesamtschule Wulfen setzen Zeichen für Umweltschutz

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Wie können wir unseren Alltag klimafreundlicher gestalten? Dieser Frage haben sich die Schüler der Klasse 6.3 der Gesamtschule Wulfen gestellt – und nicht nur Antworten gefunden, sondern auch konkrete Maßnahmen entwickelt. Inspiriert durch den Unterricht zum Thema „Umweltschutz und Klimawandel“ wollen sie ihren Schulhof und die angrenzenden Sportanlagen in einen naturnahen und klimagerechten Ort verwandeln.

„Temperaturrecherchen über die wärmsten und kältesten Jahre in Deutschland, Ursachen des Klimawandels und mögliche Gegenmaßnahmen waren zentrale Themen der Unterrichtsreihe“, berichtet Dr. Guido Heinzmann, Abteilungsleiter der Gesamtschule Wulfen. Doch was als theoretische Auseinandersetzung begann, entwickelte sich schnell zu einem praktischen Vorstoß. Die Schüler präsentierten konkrete Vorschläge, um den eigenen Schulhof umweltfreundlicher und klimaverträglicher zu gestalten.

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Umweltschutz durch Pflanzen statt Steinen

Die Ideen der jungen Umweltschützer zielen darauf ab, den Schulhof der im Grünen gelegenen Schule naturnäher zu gestalten. Pflastersteine sollen durch Wiesen und Gehölze ersetzt werden, um mehr Lebensraum für Insekten und Pflanzen zu schaffen. Gleichzeitig plädierten die Schüler für eine intensivere Mülltrennung nach Wert- und Reststoffen. „Das Engagement und die Kreativität der Schüler haben uns wirklich beeindruckt“, betont Fachlehrerin Anna-Rosa Haumann.

Schulleiter freut sich über die Initiative

Auch Schulleiter Hermann Twittenhoff zeigte sich begeistert von der Initiative der Klasse. „Diese Ideen zeigen, wie viel Potenzial in unseren Schülern steckt, wenn es darum geht, unsere Welt ein Stückchen besser zu machen.“ Gleichzeitig unterbreitete er einen konkreten Vorschlag zur direkten Umsetzung: Im Kunstunterricht sollen die Schüler nun Hinweisschilder gestalten, die andere Klassen darüber informieren, welcher Müll in welche Tonne gehört.

Die geplanten Maßnahmen könnten bald die ersten sichtbaren Veränderungen auf dem Schulgelände bringen und als Vorbild für andere Schüler dienen. „Wir freuen uns darauf, die Ergebnisse bald auf unserem Schulhof zu sehen“, so Twittenhoff.

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