Wegen Corona musste Dietrich Hardt lange auf diesen Tag warten. Am 12. März war es endlich soweit:
Lothar Schwarze, Präsident des Bund Ruhr-Karneval konnte ihm die höchste Auszeichnung verleihen, die der BRK für Mitglieder der angeschlossenen Vereine bereithält.
Der „Schwarze Diamant“ ist besonders langjährigen und verdienten Aktiven vorbehalten. Dietrich Hardt hat diese Anforderungen in seinem 36-jährigen Bemühen für den HCC mehr als erfüllt.
Leben für den Verein
Davon schwärmte auch Robert Keiner, 1. Vorsitzender des Holsterhausener-Carnevals Clubs in seiner Laudatio. Seit 1986 ist Dietrich Hardt für den HCC im Einsatz. Zweimal führte er den Verein als Prinz durch die närrische Zeit. Zuerst in der Session 86/87 und noch einmal zwei Jahre später in die Session 89/90.
In den folgenden Jahrzehnten engagierte er sich überall dort, wo seine Einsatzbereitschaft für den HCC gefragt war. Ob als Bühnenbauer oder beim Kinderkarneval, Dietrich Hardt lebt für den Verein. An zahlreiche dieser Begebenheiten erinnerte Robert Keiner in seiner Ansprache, bevor Lothar Schwarze die wohlverdiente Ehrung vornahm.

Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff hatte die Einladung des HCC zum gemeinsamen Frühstück und zwei weiteren Ordensverleihungen ins Wacholderhäuschen angenommen. Neben Dietrich Hardt wurden Jennifer Briel für 11 Jahre Vereinszugehörigkeit und – in Abwesenheit – der Amtsvorgänger des Bürgermeisters Lambert Lütkenhorst für 22 Jahre geehrt. Tobias Stockhoff sprach den dreien nicht nur seine Glückwünsche aus, er unterstrich auch die Bedeutung eines langjährigen Engagements für das Vereinsleben.

Kleiner Rahmen statt großer Bühne
Die höchste Auszeichnung des BRK, der mit 112 Festausschüssen und Karnevalsgesellschaft mehr als 10.000 Karnevalisten in der Region vertritt, wird normalerweise auf der Bühne vor großem Publikum verliehen. Noch wichtiger, die Verleihung erfolgt während der Karnevalssession. Doch was ist in den vergangenen beiden Jahren schon normal gewesen?
Da die Ehrung von Dietrich Hardt längst überfällig war, entschloss sich der HCC, auf den großen Rahmen zu verzichten, die Verleihung ins Wacholderhäuschen zu verlegen und mit einem umfangreichen Frühstück ausklingen zu lassen.
Obwohl die Fastenzeit längst begonnen hat und daher nach karnevalistischer Tradition auch keine Kappen mehr getragen werden durften, war die Stimmung großartig. Viele langjährige Wegbegleiter waren der Einladung gefolgt und der Saal des Wacholderhäuschens war gut gefüllt. Natürlich wurde für Dietrich Hardt auch eine Ausnahme von der Regel gemacht. Als der „Schwarze Diamant“ an ihn ging, durfte er seine Kappe tragen.





























